José-María López sieht sich derzeit nach einem neuen Rennprogramm um

Formel 1 2010

— 17.03.2010

López: "Es gab viele Schlaglöcher"

Der argentinische Rennfahrer José-María López hadert mit seinem Schicksal: Das Aus von US F1 bedeutet einen Rückschlag für den Youngster

Eigentlich hätte José-María López am vergangenen Wochenende sein Formel-1-Debüt geben sollen, doch soweit kam es bekanntlich nicht: Wenige Wochen vor dem Beginn des neuen Rennjahres musste US F1 aufgeben und das Rennprojekt auf Eis legen. Seither ist López auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung, denn ein Formel-1-Engagement 2010 gilt als äußerst unwahrscheinlich.

Am Rande einer Pressekonferenz des argentinischen Automobilklubs haderte der 26-Jährige mit seinem Schicksal: "Ich weiß nicht, was wir falsch gemacht haben. Vielleicht haben wir den Worten der Leute zu viel Vertrauen entgegen gebracht", sagt López im Hinblick auf die Beteuerungen von Ken Anderson und Peter Windsor, wonach das US F1-Team "definitiv" an den Start gehen würde.

Dieser Traum ist letztendlich doch geplatzt, was bei López große Verwunderung hervorruft: "Was uns passiert ist, ist undenkbar. In der 60-jährigen Geschichte der Formel 1 ist es noch niemals vorgekommen, dass sich ein Team eingeschrieben hat, und anschließend nicht am Start war", meint der argentinische Rennfahrer und fügt an: "Sie (US F1; Anm. d. Red.) haben uns Dinge vorenthalten."

"Ich möchte aber weitermachen und nicht den Kopf in den Sand stecken. Alle wissen, was passiert ist. Wir fahren fort, auch wenn wir bislang kein bestätigtes Rennprojekt haben", sagt López. "Natürlich ist das jetzt nicht mehr das gleiche. Es gab viele Schlaglöcher und ich weiß nicht, wie lange ich und meine Familie das noch mitmachen können. Irgendwann muss ich eine Entscheidung treffen."

Fotoquelle: GP2

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