Große Ziele: Karun Chandhok will sich in der Formel 1 rasch einen Namen machen

Formel 1 2010

— 22.03.2010

Chandhok: "Ich möchte mir Respekt verschaffen"

HRT-Pilot Karun Chandhok hat große Pläne: Nach seinem Formel-1-Einstand möchte sich der Inder möglichst schnell in der "Königsklasse" etablieren

Für Karun Chandhok ist in der arabischen Wüste ein Traum in Erfüllung gegangen: Der 26-Jährige stieß mit dem neuen HRT-Rennstall zum Starterfeld der Formel 1 und konnte vor wenigen Tagen seinen ersten Grand Prix absolvieren. Doch dieses Vergnügen währte nur kurz, denn Chandhok schied bereits nach wenigen Runden aus. Dennoch ist der Inder von seinem Job schwer angetan.

"So hätte ich mir mein Formel-1-Debüt natürlich nicht vorgestellt. Es war halt nicht gerade einfach, aber so war leider die Ausgangsposition, in der wir uns befunden haben", sagt Chandhok im Hinblick auf sein erstes Rennen in Bahrain, fühlt sich aber pudelwohl in der Formel 1: "Es ist schon surreal. Ich lebe meinen Traum, doch andererseits war in relativ kurzer Zeit sehr viel Arbeit erforderlich. "

"Irgendwie fühlt es sich auch wie der nächste logische Schritt an. Allerdings muss es erst noch einsickern. Ich habe es noch nicht ganz realisiert", gesteht der langjährige GP2-Pilot, der seit dem Saisonauftakt in Sakhir zur Formel-1-Familie zählt. "Das Fahrerlager war sehr offenherzig. Die meisten Fahrer haben mich mit den Worten begrüßt: 'Willkommen im Klub'", berichtet Chandhok.

"Der beste Moment war diesbezüglich die Fahrerparade am Sonntag. Meine Mutter wies mich darauf hin, dass nur 24 Leute weltweit an dieser kleinen Gruppe teilhaben. Das fühlte sich großartig an", so der 26-Jährige, dem auch Michael Schumacher seine Aufwartung machte: "Ich habe ihn bei der Fahrerparade getroffen. Es war nett von ihm, dass er kurz zu mir kam und sich vorstellte."

"Wir haben etwas geplaudert und Jenson war auch dabei", erzählt Chandhok von seinen Erlebnissen und kommt auf seine Ziele zu sprechen: "Man muss wissen, dass die Formel 1 ein kompliziertes Business ist. Ich möchte mich jedenfalls als solider Formel-1-Fahrer etablieren und mir Respekt verschaffen. Das ist nicht gerade einfach, wenn man diese Aufgabe mit einem neuen Team angeht."

"Dennoch muss ich einen Eindruck im Fahrerlager hinterlassen - bei den Leuten, die wichtig sind und die mir neue Türen öffnen können", sagt der HRT-Pilot und blickt voraus auf Australien: "Melbourne wird hart, da müssen wir realistisch sein", so Chandhok. "Zur Saisonmitte sollte es dann aber darum gehen, den Kampf um das beste neue Team auszutragen. Das wäre eine starke Leistung."

Fotoquelle: HRT

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