Paul di Resta schwingt sich am Freitag ins Cockpit des VJM03-Formel-1-Fahrzeugs

Formel 1 2010

— 23.03.2010

Di Resta: "Ich muss Farbe bekennen"

Force-India-Testpilot Paul di Resta steht vor seinem ersten Einsatz an einem Formel-1-Wochenende und freut sich sehr über diese besondere Gelegenheit

Am Rande des Großen Preises von Australien bekommt Paul di Resta seine bislang größte Chance: Der langjährige DTM-Pilot darf im Freien Training vor dem zweiten Formel-1-Rennen des Jahres für Force India ins Lenkrad greifen und dabei einige wichtige Erfahrungen im Rennumfeld sammeln. Di Resta weiß dieses Vertrauen zu schätzen und will sich Melbourne möglichst gut verkaufen.

Schon beim Saisonauftakt in Bahrain, wo der 23-Jährige als Beobachter vor Ort war, hat ihn diesbezüglich die Lust gepackt, wie er rückblickend bei 'Planet-f1.com' gesteht: "Ich habe gesehen, wie die Autos die Boxengasse entlang und auf die Strecke gefahren sind. Das ist genau das, was auch ich machen will. Das will ich erreichen. Darum geht es mir hauptsächlich in der Position, die ich aktuell innehabe."

"Force India meint es sehr ernst damit, mich als Rennfahrer voran zu bringen", sagt di Resta und kommt auf seinen Freitagseinsatz zu sprechen: "In der Formel 1 hast du als Testfahrer nicht mehr allzu viel Streckenzeit, also wird mich das an das Tempo heranführen. Ich werde anschließend besser verstehen, wie ein Rennwochenende funktioniert", gibt der schottische Rennfahrer zu Protokoll.

"Zudem kann ich in Erfahrung bringen, wie man eine Strecke kennen lernt, wie man sich im Auto wohl fühlt und ganz nebenbei sammle ich auch noch wertvolle Kilometer für die Zukunft. Ich bin hier, um diese Jungs zu beeindrucken", fasst di Resta seine Gedanken vor Australien zusammen. "Letztendlich muss ich Farbe bekennen", sagt der Youngster und fügt hinzu: "Natürlich bin ich aufgeregt."

"Ich war noch nie in Melbourne und werde die Strecke am Mittwoch erst einmal gemeinsam mit den Ingenieuren ablaufen, um während der Session gute Arbeit zu leisten. Ich werde aber sicherlich nicht hinausfahren und die schnellsten Runden hinknallen", kündigt di Resta an. "Es geht darum, dem Team zu helfen und möglichst viel zu lernen. Sollte mir dabei eine gute Zeit gelingen, prima."

Einem Duell mit Sebastian Vettel wäre der Force-India-Testpilot jedenfalls nicht abgeneigt: "Natürlich will ich ihn schlagen. Wir waren Teamkollegen und er ist ein großartiger Kerl. In der Formel 1 hat er schon gut abgeschnitten, doch in der Formel-3-Euroserie habe ich ihn geschlagen. Es wäre schön, eines Tages wieder mit ihm um die Spitze zu kämpfen. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt."

Fotoquelle: xpb.cc

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