Für Timo Glock und Virgin ist Zuverlässigkeit derzeit das Wichtigste

Formel 1 2010

— 24.03.2010

Die "Jungfrau" soll die Zielflagge sehen

Nach dem Doppelausfall in Bahrain wurde bei Virgin intensiv an der Zuverlässigkeit gearbeitet - Timo Glock hofft auf mehr Glück in Melbourne

Spätsommer in Melbourne, Strand, Meer und der Stadtkurs im Albert Park: Das ist die Kulisse, in der das Virgin-Team den Auftakt in Bahrain endgültig abhaken will. Das erste Rennwochenende hatte für das Newcomerteam gar nicht schlecht angefangen, doch es endete mit einem frustrierendenen Doppelausfall von Timo Glock und Lucas di Grassi.

In der Pause zwischen den Rennen in Bahrain und Melbourne haben die Virgin-Techniker und -Mechaniker unzählige Überstunden gemacht. Die "Jungfrau" soll zuverlässiger werden, in Melbourne soll es keine Hydraulik- und Getriebeprobleme mehr geben. Der Albert Park soll für Virgin nicht zum Parkplatz werden, beide Autos sollen diesmal die Zielflagge sehen.

Glock jedenfalls freut sich schon auf das Rennwochenende in Down Under. "Australien ist immer ein gutes Rennen. Es ist eine tolle Stadt und Melbourne ist eines der besten Wochenenden im Formel-1-Kalender. Die Strecke selbst ist ein Stadtkurs, ganz anders als eine normale Rennstrecke und recht speziell", berichtet er. Er flog heute mit einem Helikopter über den Kurs: "Das hat Spaß gemacht und es war super, um sich das Streckenlayout einzuprägen. Es ist ein fantastischer Kurs und ich hoffe, dass er uns Glück bringt."

Obwohl Bahrain ein wirklich schwieriges Wochenende war, sieht Glock auch Positives: "Wir haben viel gelernt, was uns nur stärker macht. Das Wichtigste ist derzeit für uns, dass wir auf dem Weg zur Zielflagge nicht von mangelnder Zuverlässigkeit ausgebremst werden. Hoffentlich können wir auch wieder ein starkes Qualifying fahren."

Sein junger Teamkollege Lucas di Grassi war zwar schon ein paar Mal in Australien, im Albert Park ist er aber noch nie Rennen gefahren. "Von daher wird das ein interessantes Wochenende", sagt der Brasilianer. "Ich kann es kaum erwarten, wieder im Auto zu sitzen und die Strecke kennenzulernen. Australien erinnert mich sogar ein bisschen an Brasilien: Das Wetter ist gut und die Leute sind warmherzig und freundlich."

Di Grassi hat die Tage vor dem Rennwochenende genutzt, um sich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen, zu entspannen und ein bisschen Spaß zu haben. "Ich war mit Surfchampion Damien Hardman beim Surfen an der Great Ocean Road. Ich bin leidenschaftlicher Surfer - und eigentlich auch recht gut. Von daher war es toll, aus der Stadt raus in die Wellen zu kommen, bevor es wieder ernst wird."

"Wir hoffen, dass wir an diesem Wochenende auch auf der Strecke ein paar Wellen schlagen können", fährt di Grassi fort. "Wir wollen auf das gute Qualifying von Bahrain aufbauen und diesmal die Zielflagge sehen. Ich war mit meinem ersten Qualifying und dem Rennstart wirklich zufrieden und das will ich jetzt durch das ganze Rennen ziehen. Ich freue mich schon darauf."

Fotoquelle: xpb.cc

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