Das Force India-Team wollte mit beiden Autos in die Top 10

Formel 1 2010

— 27.03.2010

Force India ehrgeizig: Enttäuscht über das Qualifying

In diesem Jahr ist der indische Rennstall deutlich ehrgeiziger als im vergangenen Jahr, da ist man auch über eine Platzierung in den Top 10 enttäuscht

Das Force India-Team um Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi qualifizierte sich für den Großen Preis von Australien auf den Plätzen zehn und 13. Sutil war im letzten Qualifying-Durchgang deutlich langsamer als die Konkurrenz, hatte 2,117 Sekunden Rückstand zu verzeichnen.

"Es ist nicht enttäuschend, als Zehnter zu starten", so Sutil. "Aber es ist nicht komplett befriedigend, da ich das Gefühl hatte, dass ich besser hätte abschneiden können. Gleichzeitig haben wir es in den dritten Qualifying-Durchgang geschafft, was für das Team eine weitere großartige Leistung ist. Und in den Einheiten zuvor haben wir das Maximale möglich gemacht."

"Ich absolvierte im dritten Qualifying-Durchgang zwei Versuche, und keiner war besonders großartig, da die weichen Reifen scheinbar nicht auf Temperatur kamen. Wir hatten das Wochenende über eine gute Geschwindigkeit, verfügen also über eine starke Plattform, auf die wir aufbauen können. Aber lasst uns abwarten, was am Sonntag passieren wird. Zu diesem Zeitpunkt möchte ich keinerlei Vorhersagen treffen."

"Das ist heute wirklich enttäuschend", so Liuzzi. "Es war so viel Verkehr auf der Strecke, es war einfach unmöglich. Praktisch in jeder Runde hatte ich irgendein Problem, besonders mit dem Williams von Hülkenberg und dem Sauber von de la Rosa, die nicht in der Lage zu sein scheinen, ihre Rückspiegel zu verwenden. In allen Einheiten, auf all meinen Versuchen hatte ich Probleme damit, eine saubere Runde hinzubekommen."

"Ich war in den ersten beiden Sektoren eine persönliche Bestzeit gefahren, wurde dann jedoch im letzten Sektor aufgehalten, manchmal in der letzten Kurve. Das ist eine Schande, denn ich denke definitiv, dass die Geschwindigkeit vorhanden war, um es in die Top 10 zu schaffen. Ich denke, dass wir eine Lösung finden müssen, da es so viele Autos und zu viele unterschiedliche Geschwindigkeiten gibt. Wenn es schon hier so ist, so weiß ich nicht, wie es in Monte Carlo sein wird, wo es sogar noch enger ist."

"Ich denke, es wird sehr deutlich, dass unsere Fahrer über diese Positionen enttäuscht sind", so Teamchef Vijay Mallya. "Im vergangenen Jahr wären wir erleichtert gewesen, aber dieses Jahr erwarten wir mehr. Tonio geriet in jeder Runde in Verkehr, und ohne dieses Problem denke ich, dass wir es mit zwei Autos in den dritten Qualifying-Durchgang geschafft hätten."

"Adrian war über seinen zehnten Rang nicht komplett zufrieden, aber nichtsdestotrotz können wir hoffen, dass wir darauf morgen aufbauen. Alles in allem ist es vom Team und den Fahrern dennoch eine großartige Leistung, an der Form festzuhalten, die wir in Bahrain gezeigt haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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