Nico Rosberg macht in seiner schnellsten Runde zu viele Fahrfehler

Formel 1 2010

— 27.03.2010

Mercedes: "Ein enttäuschendes Qualifying"

Mercedes ist mit dem Verlauf der Qualifikation zum Großen Preis von Australien unzufrieden - Mehr als Platz vier aber ohnehin nicht möglich gewesen

Als das dritte Qualifikationssegment begann, sammelten sich bereits Regenwolken über der Strecke im Albert Park von Melbourne. Das Mercedes-Team beorderte deshalb seine beiden Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg sofort mit den weicheren Reifen auf die Strecke. Als der Regen dann doch ausblieb, wagten beide Silberpfeile jeweils einen weiteren Versuch, dann allerdings auf der etwas härteren Reifenmischung, mit der Verbesserungen offenbar nicht mehr möglich waren.

Rosberg blieb somit auf Rang sechs (1:24.884 Minuten), Schumacher wurde direkt hinter ihm Siebter (1:24.927). "Das war heute ein enttäuschendes Qualifying", meinte Rosberg anschließend. "Ich habe zwar während der Freien Training mit meinen Ingenieuren gute Fortschritte erzielt, aber nicht gerade meine beste Leistung gebracht, als es darauf ankam. Ich habe ein paar Fehler auf meiner besten Runde mit den weicheren Reifen gemacht, die mich drei oder vier Zehntel gekostet haben."

Da heute mehr möglich gewesen sei, war Rosberg besonders verärgert. "Es ist nicht typisch für mich, derartige Fehler in der Qualifikation zu machen. Aber so ist das halt manchmal und der sechste Rang ist immer noch ein guter Startplatz. Im Rennen sollten wir stärker sein und morgen kann alles passieren"

Wie Rosberg änderte auch Schumacher die Abstimmung seines Autos für das Qualifying. Dies habe allerdings nicht wie erwartet funktioniert. Dennoch war der Rekordweltmeister nicht unzufrieden. "Wir hatten ein anständiges Qualifying und ich bin mit dem Ergebnis einverstanden, auch wenn ich vom Verkehr etwas behindert wurde, speziell auf meiner letzten schnellen Runde", so Schumacher.

"Die Rangfolge, die wir nun haben, spiegelt unsere derzeitige Situation ganz gut wider. Unsere Leistung stellt mit diesem Auto momentan wahrscheinlich das Maximum dar", findet Schumacher. "Trotzdem haben wir für morgen noch einiges in der Hinterhand und ich stehe ja auch auf der sauberen Seite der Startaufstellung."

Teamchef Ross Brawn findet ebenfalls, dass für es für das Team derzeit nicht möglich sei, um die Top-3-Platzierungen zu kämpfen. Platz vier oder fünf sei aber durchaus drin gewesen. "Wir haben offenbar keine sauberen Runs hinbekommen. Die kleinen Dinge sind heute für uns einfach nicht so zusammengekommen. Wir müssen etwas Zeit finden, um mit den Jungs auf den ersten zwei oder drei Plätzen zu kämpfen. Das ist unser Ziel", so Brawn.

Dem mochte Mercedes-Sportchef Norbert Haug nicht widersprechen. "Das war heute nicht das optimale Resultat, das wir hätten erreichen können. Mehr als Platz vier wäre aber nicht möglich gewesen. Nico und Michael haben innerhalb unserer derzeitigen Möglichkeiten einen guten Job gemacht. Wir werden versuchen, morgen einen besseren Job zu machen und unsere Positionen im Rennen zu verbessern."

Fotoquelle: xpb.cc

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