Guter Start: Eric Boullier hat als Renault-Teamchef schnell Erfolg feiern dürfen

Formel 1 2010

— 31.03.2010

Boullier: "Das sind die wahren Sieger"

Renault-Teamchef Eric Boullier über die Erfahrungen in der Formel 1 und die Ziele für die Zukunft: "Platz fünf interessiert uns nicht"

Renault hat innerhalb weniger Wochen viele Kritiker verstummen lassen. Die Besitzverhältnisse hatten sich beim bisherigen französischen Werksteam im Winter verändert, mit Robert Kubica und Rookie Vitaly Petrov holte man gleich zwei neue Piloten. Nach einem schwierigen Jahr 2009 traute kaum jemand dem Team einen Sprung in Richtung Spitze zu. Doch es kam nun ganz anders. In Australien feierte man Platz zwei.

"In solchen Momenten habe ich an meinem Job unglaublich viel Spaß", sagt Teamchef Eric Boullier im Interview mit 'formula1.com'. Der ehemalige GP2-Chef von DAMS wollte eigentlich nie Formel-1-Teamchef werden. "Aber nun bin ich in einer anderen Welt. Klar, die Formel 1 ist nun einmal die höchste Stufe, die man erklimmen kann."

Auch wenn es bei den Wintertestfahrten überhaupt nicht nach Renault-Erfolgen roch, so konnten die Franzosen ganz schnell einige Duftmarken setzen. Eine der wichtigen Schlüsselfiguren ist der polnische Neuzugang. "Robert ist ideal für uns", lobt Boullier. "Er ist ein echter Racer, wie Fernando Alonso. Er passt gut ins Team. Er macht den Ingenieuren viel Druck. Wenn die Techniker Roberts Anregungen umsetzen, dann zeigt er den Erfolg auf der Strecke."

Kubica hat nach eigener Aussage noch viele weitere Ideen zur Verbesserung des R30. Der Pole will mehr. "Es stimmt, wir müssen noch härter arbeiten", so der Teamchef. "Wir müssen noch effizienter agieren und dann Platz vier ins Visier nehmen. Platz fünf interessiert uns nicht. Man darf nicht nachlassen, sich nie aufgeben. Wer Willen hat und die Möglichkeiten zum Zurückschlagen, der ist der wahre Sieger."

Bislang tritt Renault als One-Man-Show auf, weil Neuling Vitaly Petrov bislang keine Ergebnisse einfahren konnte. Aber der Russe bekommt ausreichend Zeit bei den Franzosen. Für seine Verpflichtung habe nicht nur GP2-Erfolg und Sponsorgeld gesprochen, sondern auch die Nationalität, so Boullier: "Die Spanier haben sich vor zehn Jahren für alle möglichen Sportarten intertessiert, nur nicht für die Formel 1. Dank Alonso ist Formel 1 nun an der Spitze. Wir hoffen, dass es einen ähnlichen Ruck in Russland gibt."

Fotoquelle: xpb.cc

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