Michael Schumacher sieht Sebastian Vettel derzeit als Topfavoriten an

Formel 1 2010

— 01.04.2010

Vettel ist für Schumacher der Topfavorit

Michael Schumacher über die Topleistungen seines Kumpels Sebastian Vettel und sein bisher nicht allzu erfolgreiches Formel-1-Comeback

Mit zwei überzeugenden, aber unbelohnten Vorstellungen in Bahrain und Australien hat Sebastian Vettel seine Ambitionen im Titelkampf angemeldet. Großen Respekt vor seinem um 19 Jahre jüngeren Landsmann hat auch Michael Schumacher, der mit seinem Mercedes-Silberpfeil bisher noch nicht siegfähig war.

"Wenn Sie mich nach einem Rivalen fragen, der herausragt, dann ist das Sebastian", wird Schumacher von der 'New Straits Times' zitiert. "Wenn Sie sich das Auto ansehen, das er hat, und die Art und Weise, wie er fährt, dann ist er der Fahrer, den man als größte Bedrohung einschätzen muss. Natürlich hatte er in den ersten zwei Rennen nicht das nötige Glück, aber wenn es normal gelaufen wäre, dann hätte er beide Male gewonnen."

Das kann der 41-Jährige von sich selbst nicht behaupten, denn nach Australien, wo er rundenlang hinter Jaime Alguersuari, dem Küken im Formel-1-Feld, feststeckte, musste er sich viel mediale Kritik gefallen lassen. Dabei ist der Abstand zur Rosberg genau genommen gar nicht so groß - und möglicherweise mit der Tendenz zum Untersteuern zu erklären, die für Schumachers Fahrstil Gift ist. Der Superstar hat es lieber, wenn das Heck ein wenig schwänzelt.

"Wir wären gerne in einer Position hierher gekommen, in der wir das Rennen gewinnen können, aber das ist sicher nicht der Fall", gibt Schumacher in Malaysia zu. "Wir sind im Moment nicht das konkurrenzfähigste Team und wir haben noch viel Entwicklungsarbeit vor uns. Vor allem die Aerodynamik müssen wir verbessern, denn wir aus dem Windschatten überholen wollen, scheinen wir besonders unter den Luftverwirbelungen zu leiden. Das sollte nicht sein."

Sein Comeback schon nach zwei eher bescheidenen Ergebnissen als gescheitert zu betrachten, findet Schumacher übrigens unsinnig: "Vielleicht ist das das, was die Leute sehen wollen, aber ich sehe das anders. Jeder darf seine eigene Meinung haben", erklärt der Deutsche. "In Australien habe ich in der ersten Kurve schon das Podium gesehen, aber dann wurde ich abgeschossen. Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Es ist noch zu früh."

Fotoquelle: xpb.cc

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