Michael Schumacher haderte in Q3 mit dem Verhalten seiner Reifen

Formel 1 2010

— 03.04.2010

Schumacher: "Es wäre wesentlich mehr drin gewesen"

Michael Schumacher ist "ein bisschen enttäuscht" über Startplatz acht in Malaysia: Reifen das große Thema - Doch das Rennen könnte ihm "gut liegen"

Am Ende konnte Michael Schumacher seine Qualitäten im Regen doch nicht mehr ganz ausspielen. Im verrückten Qualifying von Malaysia fuhr er konstant ganz vorn mit, doch als dann die Entscheidung fiel, musste sich der Mercedes-Star mit Startplatz acht begnügen.

"Ich bin natürlich ein bisschen enttäuscht, weil wesentlich mehr drin gewesen wäre", räumt Schumacher ein. "Die Reifen waren heute das große Thema, wann welche zu benutzen sind - und wie sie zu benutzen sind." Die erste Runde von Q3 ging er noch "ein bisschen verhalten an, um auf Sicherheit eine Runde reinzufahren und keinen Fehler zu machen und vielleicht im Kiesbett zu stehen. Und das war, glaube ich, der Fehler."

In der zweiten Runde seien seine Reifen "schon nicht mehr ganz so funktionstüchtig" gewesen: "Sie gingen dann nicht mehr, sie rutschten dann nur noch. Und in der dritten Runde ging dann schon gar nichts mehr." Es sei eine Frage des Timings gewesen, so Schumacher: "Das sind Dinge, die ich jetzt auch wieder ein bisschen neu mitbekommen muss, denn die Regenreifen sind natürlich ein bisschen anders als früher."

Ein bisschen enttäuscht ist der Rekordweltmeister deshalb, "weil ich vorher eigentlich immer absolut vorn dabei war, wenn ich draußen war." Daraus zieht er jedoch Positives: "Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass das alles noch funktioniert. Denn allzu viel Übung hatten wir ja bei diesen Witterungsbedingungen noch nicht."

Schumacher ist als Achter übrigens "nur" fünftbester Deutscher geworden. "Das ist richtig, aber ich glaube, dass ich mich da nicht verstecken muss. Es lief bei mir bis zu diesem Zeitpunkt hervorragend. Und insofern haben wir alle Möglichkeiten, bei diesen Bedingungen ganz vorn dabei zu sein."

Für das Qualifying sei das Wichtigste gewesen, "überhaupt in die Top 10 zu kommen, um dann von dort aus ein gutes Rennen zu planen." Und da will er seinem Ruf als "Regengott" gerecht werden. Schließlich sind auch für morgen wieder nasse Bedingungen angesagt.

Startplatz acht ist laut Schumacher zwar "nicht ganz optimal, denn wenn es wirklich im Nassen losgeht, fährt man mitten in der Gischt los und sieht natürlich nicht ganz so viel. Aber wenn der Start halbwegs gut funktioniert, so wie bei den anderen Rennen ja auch, dann sollte ich da schon ein bisschen nach vorn kommen können. Und das Rennen an sich könnte mir gut liegen."

Und zum deutschen Abschneiden mit fünf Piloten in den Top 8 und vier in den Top 5 meint der Routinier: "Es ist mit Sicherheit eine tolle Sache zu sehen, dass unser Land so zahlreich und auch so qualitativ vertreten ist."

Fotoquelle: xpb.cc

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