Jenson Button hätte weiterfahren können - steckte aber im Kies

Formel 1 2010

— 03.04.2010

McLaren vom Wetter geschlagen

Jenson Buttons Bemühungen endeten im Kiesbett, Lewis Hamilton spülte der Regen nur auf Rang 20 - das Sepang-Qualifying war für McLaren ein Tiefschlag

Jenson Button und Lewis Hamilton bemühten sich. Bei schwierigen Bedingungen versuchten sie in ihren Autos alles, um doch noch in die zweite Qualifyingrunde zu kommen. Doch Hamilton verlor Zeit bei einem frühen Dreher. Dann wurde der Regen immer stärker, die Bahn rutschiger. Gute Zeiten waren nicht mehr möglich, stattdessen kreiselte Button noch in den Kies - nachdem er schon schnell genug war. Der Weltmeister startet so nur als 17., Hamilton gar nur als 20.

"Wir dachten, dass es nur eine Regenfront sein würde, also warteten wir. Das war wohl das Falsche", gestand Button. "Meine erste Runde war in Ordnung, aber dann ging alles sehr schnell. Der erste Sektor der Runde war noch trocken, dann kommt man zur schnellen Ecke und da ist es nass. Ich kreiselte von der Bahn und steckte im Kies. Ich hoffe, es nichts kaputt, weil ich mit laufendem Motor lange im Kies stand.

Mit ihm zusammen stehen auch andere große Namen am Ende des Feldes. "Das war schon eine seltsame Sitzung - Lewis und ich fielen vorzeitig raus", fuhr er fort. "Dennoch stehe ich vor drei meiner WM-Gegner. Da kann man das wohl noch am besten sehen."

"Bisher war es ein gutes Wochenende, bis zum Qualifying. Wir hatten einfach nicht erwartet, dass es noch mehr regnet", so Hamilton. "Wir sind zu einem ähnlichen Zeitpunkt raus wie die anderen Top-Teams. Es war einfach nur Pech. Es gab viele gelbe Flaggen, dann kam noch mehr Regen. Ich konnte nichts spüren, es war sehr, sehr nass."

"Wir waren das ganze Wochenende schnell. Was soll man da machen? Man muss das abschütteln und morgen werde ich wieder alles geben", fuhr er fort. "Ich werde nicht nur auf die Autos um mich herum achten, sondern auf alle; auch auf die, die ein paar Reihen weiter vorn stehen."

Auch Teamchef Martin Whitmarsh rang um eine Erklärung. "Natürlich ist es enttäuschend, nur auf den Plätzen 17 und 20 zu stehen, weil wir im letzten Freien Training gezeigt haben, dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben", erklärte er. "Aber warum das passierte? Es passierte, weil einige Teams auf das Wetterradar schauten und dachten, dass es nur vor dem ersten Durchgang regnen würde. Zum Schluss sollte es trockener sein."

"Wir wissen, dass es nicht so kam", erklärte er. "Es wäre im Nachhinein besser gewesen, wenn wir zu Beginn rausgegangen wären. Dennoch schauen wir nun auf ein aufregendes Rennen, in dem Lewis und Jenson, zwei der entschlossensten Sportler, das Ergebnis des Qualifyings massiv verbessern können."

Fotoquelle: xpb.cc

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