Franz Tost ist Schirmherr bei Toro Rosso - und sieht das Team auf einem guten Weg

Formel 1 2010

— 06.04.2010

Tost: "Ergebnisse sind das einzige, was zählt"

Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost über die ersten Saisonpunkte seines Teams, die Situation seines Rennstalls und das Potenzial seiner Angestellten

Beim dritten Saisonrennen der Formel 1 wusste Toro Rosso erstmals 2010 schwer zu überzeugen: Sowohl Jaime Alguersuari als auch Sébastien Buemi waren Grand Prix von Malaysia stark unterwegs und holten unterm Strich zwei Punkte für ihren Rennstall. Damit ist Teamchef Franz Tost zufrieden - für den Augenblick, denn der Österreicher hat es auf weitere gute Formel-1-Resultate abgesehen.

"Wir sind sehr froh, dass wir am Wochenende durch Jaime Alguersuari unsere ersten Punkte geholt haben. Zuvor hätte ich nicht zufrieden sein können", wird Tost von 'APA' zitiert. "Das einzige, was zählt, sind die Ergebnisse. Alles andere interessiert mich nicht. Pech oder Glück gibt es nicht, es gibt nur Vermögen und Unvermögen", erläutert das österreichische Teamoberhaupt von Toro Rosso.

"Das ist das Schöne an der Formel 1: Man sieht jede zweite Woche, ob man gut oder schlecht gearbeitet hat", sagt Tost. Von den zuweilen wiederkehrenden Gerüchten um die Zukunft seines Teams lässt sich der 54-Jährige nicht beeindrucken: "Es gibt keine Unsicherheit im Team, es hat zu viele Meldungen gegeben in der Vergangenheit. Da hat auch nicht immer alles gestimmt."

"Alles andere entscheiden sowieso Red Bull und Dietrich Mateschitz. Wie der Stand der Dinge ist, müssten sie schon ihn selbst fragen. Ich lasse mich nicht von etwas aus dem Konzept bringen, das ich sowieso nicht beeinflussen kann", meint Tost. Ganz im Gegenteil - Toro Rosso könnte seine Kapazitäten sogar noch ausbauen: "Wir können noch Leute einstellen", bestätigt Tost.

"Wir wollten zuerst schauen, wie es uns beim erstmaligen Designen eines völlig eigenen Autos geht. Wo noch Defizite bestehen, werden wir noch Fachkräfte hereinholen. Dieser Prozess wird sich bis August oder September hinziehen", kündigt der Teamchef an. "Wir haben die bestehende Infrastruktur gut und effizient genützt - wie effizient, das werden nur die weiteren Resultate zeigen."

Fotoquelle: xpb.cc

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