Rot sieht Nick Fry nicht: Der Mercedes-Geschäftsführer traut seinem Team viel zu

Formel 1 2010

— 06.04.2010

Fry: "Ich bin sehr optimistisch"

Team-Geschäftsführer Nick Fry ist davon überzeugt: Sowohl Mercedes als auch Michael Schumacher werden sich im Saisonverlauf noch kräftig steigern

Nick Fry ist erleichtert: Nico Rosberg bescherte dem neuen Mercedes-Werksteam im erst dritten Rennen das erste Podium - und das noch dazu in der malaysischen Heimat von Hauptsponsor Petronas. Dies stimmt den britischen Team-Geschäftsführer zuversichtlich, auch wenn der W01 noch nicht auf dem Niveau der Spitze unterwegs ist. Doch dieses Ziel wollen Fry und Mercedes erreichen.

"Das Auto ist noch nicht so schnell, wie wir es gerne hätten. In Malaysia haben wir aber das bestmögliche Ergebnis geholt. Wir hatten also ein gutes Wochenende", sagt Fry rückblickend bei 'Autosport'. Gerade weil es sich um ein langfristiges Formel-1-Engagement handle, sei es überaus wichtig, schon frühzeitig eine gute Leistung zu zeigen, erläutert der Geschäftsführer des Rennstalls.

"Wären wir in den ersten sechs Rennen nicht auf das Podium gefahren, dann hätten wir uns sicherlich Sorgen machen müssen. Jetzt haben wir ein Podium erreicht, obwohl unser Auto noch nicht sein volles Potenzial ausschöpft. Das ist großartig", findet Fry und fügt hinzu: "Es kommen einige ordentliche Entwicklungen, also folgen diesem einen Podium hoffentlich noch einige weitere."

"Ich bin da sehr optimistisch", meint der Brite. "Wir werden in diesem Jahr stark sein. Ob wir siegfähig sein werden, weiß ich aber nicht." Gleiches gilt für Comeback-Superstar Michael Schumacher, der bislang zumeist hinter Teamkollege Nico Rosberg zu finden war. Laut Fry braucht "Schumi" allerdings einfach noch etwas mehr Zeit: "Ich würde ihn jedenfalls nicht unterschätzen", erklärt Fry.

"Michael nimmt die positiven Elemente mit und lernt in jedem Rennen etwas mehr dazu. Langsam aber sicher fallen die Puzzleteile an ihren Platz. Eben so, wie man das vielleicht erwarten würde", hält der Mercedes-Geschäftsführer fest und schwärmt: "Michael ist einfach bemerkenswert. Sein Feedback ist auf einem Niveau, das ich so noch nicht erlebt habe - und das nicht nur in den Briefings."

"Wenn du die Kopfhörer aufhast, dann hörst du wirklich beeindruckende Dinge", gibt Fry abschließend zu Protokoll und nennt ein Beispiel: "In der Qualifikation ist er auf der Strecke unterwegs gewesen und hat seine Fahrt regelrecht kommentiert. Die FIA, die den Funkverkehr ja ebenfalls verfolgt, war gleichermaßen beeindruckt davon, dass ein Fahrer so etwas fertig bringt", gesteht Fry.

Fotoquelle: xpb.cc

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