Was ist das Geheimnis des Red Bull RB6? Die Konkurrenz sucht verzweifelt danach...

Formel 1 2010

— 09.04.2010

Horner: Red Bull ist und bleibt legal unterwegs

Die Klarstellung der FIA in Bezug auf die Regulierung des Fahrwerks bereitet Christian Horner kein Kopfzerbrechen: Der RB6 von Red Bull sei völlig legal

Schon seit einigen Tagen vermutet die Konkurrenz hinter der guten Geschwindigkeit von Red Bull einen Trick, den man mittlerweile durchschaut haben will: Die Mannschaft um Teamchef Christian Horner soll demnach ein System einsetzen, das die Höhe des Fahrwerks des RB6-Boliden reguliert. Horner bestreitet allerdings die Existenz einer solchen Vorrichtung - das Auto sei völlig legal.

Dies betont der ehemalige Rennfahrer im Gespräch mit 'Autosport'. Horner erklärt, dass die jüngste Klarstellung durch den Automobil-Weltverband (FIA), wonach ein solches System nicht zulässig wäre, keine Auswirkungen auf Red Bull hätte: "Das Auto, das wir in China an den Start bringen werden, wird technisch genau gleich sein wie schon in den drei Auftaktrennen", sagt der Red-Bull-Teamchef.

Die Erläuterungen der FIA hätten dementsprechend "absolut keinen Einfluss auf die Spezifikation" des RB6, meint der Brite und kommt auf die Vermutungen der Rivalen zu sprechen: "Wir haben grundsätzlich ein sehr schnelles Fahrzeug. Wenn du konkurrenzfähig unterwegs bist, dann folgen unweigerlich Anschuldigungen", hält Horner fest. "Ich nehme das allerdings als Kompliment."

"Ich bin mir jedenfalls sicher: Würden wir nur an 14. Stelle liegen, dann würden uns die Leute keinerlei Vorwürfe machen", so der Red-Bull-Teamchef. "Offensichtlich hat die FIA nun eine Notwendigkeit darin gesehen, etwas klarzustellen. Ich denke, sie haben genau das Richtige getan und verantwortlich gehandelt. Das verhindert ein Wettrüsten bei der Entwicklung in diesem Bereich", sagt Horner.

"Ein solches würde ohnehin ganz und gar nicht billig ausfallen. Es ist daher eine sinnvolle Regelung", findet der Teamchef von Sebastian Vettel und Mark Webber. "Das spart den Teams einiges an Geld im Hinblick auf Forschung und Entwicklung", gibt Horner zu Protokoll und merkt an: "Sollte jemand tatsächlich ein solches System einsetzen, ginge das mit einem Bruch der technischen Regeln einher."

"Wir sind mehr als zufrieden mit dem Urteil der FIA, das wir vollkommen unterstützen", erklärt Horner. "Bei solchen Dingen lassen die Formulierung und der Geist des Regelwerks nun eben zuweilen unterschiedliche Interpretationen zu. Es ist großartig zu sehen, dass diese Geschichte jetzt klargestellt wurde - in der Art, dass aktive Fahrwerke verboten sind", bringt es Horner nochmals auf den Punkt.

Fotoquelle: xpb.cc

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