Christian Klien greift beim Großen Preis von China für den 'ORF' zum Mikrofon

Formel 1 2010

— 11.04.2010

Klien: "Ich brauche Geduld"

Der frühere Formel-1-Pilot Christian Klien hat die Hoffnung auf ein Stammcockpit noch nicht aufgegeben und arbeitet an seinem Comeback

Mit dem Platz als Stammfahrer in der Formel 1 hat es für Christian Klien in diesem Jahr nicht geklappt, doch so schnell will der Österreicher die Flinte nicht ins Korn werfen: Während er sich im Sportwagen von Peugeot fit hält, möchte Klien parallel seine Chancen in der "Königsklasse" sondieren und beim Großen Preis von China weitere Gespräche führen. Dort ist Klien auch als TV-Experte tätig.

Unmittelbar nach einem Langstrecken-Test für Peugeot steht für den 27-Jährigen die Reise ins Reich der Mitte an. "Ich fliege nach Schanghai, um weiter mit den Teamchefs in Kontakt zu bleiben", sagt Klien. "Die Lage ist bei Weitem nicht aussichtslos, aber ich brauche Geduld. Manchmal kann es ja sehr schnell gehen", gibt der frühere Red-Bull-Rennfahrer vor dem China-Rennen zu Protokoll.

Von seinem Auftritt im Fahrerlager von Schanghai erhofft sich Klien einige neue Impulse: "Wenn man vor Ort ist, hat man kurze Wege, was die Sache doch einfacher macht", findet der Youngster und fügt hinzu: "In China bin ich zudem wieder für den 'ORF' im Einsatz. Eigentlich war das nicht geplant, aber es ergibt sich günstig - Alex Wurz wurde von der FIA für dieses Rennen als Steward engagiert."

"Ich ersetze ihn gerne", meint Klien und erklärt: "Es ist nach Bahrain mein zweites Rennen in der Sprecherkabine. Ich hoffe, es wird spannender als damals. Prinzipiell muss ich sagen, dass ich mich im Cockpit wohler fühle. Kommentieren ist auch richtig harte Arbeit", so der ehemalige Formel-1-Pilot, der nun seinen früheren Kollegen über die Schulter schaut und das als "sehr interessant" bezeichnet.

Begeistert ist Klien nicht zuletzt von den vielen Favoriten, die sich aktuell im Starterfeld tummeln: "Mein letztjähriger Teamkollege Robert Kubica macht einen sensationellen Job, der bei allem Hype um Vettel, Alonso und Button fast untergeht. Am Ende wird die Zuverlässigkeit die WM entscheiden. Denn wer jetzt schon reihenweise Motoren verbrennt, wird im Finish die Rechnung dafür bezahlen."

Fotoquelle: Racingshow

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