Nick Heidfeld ist seit wenigen Tagen der Direktor der Fahrergewerkschaft (GPDA)

Formel 1 2010

— 10.04.2010

Heidfeld: Testfahrer haben mehr Zeit für die GPDA

Nick Heidfeld ist Direktor der Fahrergewerkschaft (GPDA) und möchte sich stark engagieren - Pedro de la Rosa hält den Deutschen für die Idealbesetzung

Am Rande des Saisonauftakts der Formel 1 hat sich die Fahrergewerkschaft (GPDA) neu aufgestellt: Pedro de la Rosa hat sein Amt als Vorsitzender abgegeben, die Piloten bestellten den offiziellen Test- und Ersatzfahrer des Mercedes-Teams, Nick Heidfeld, zum Nachfolger des Spaniers. De la Rosa selbst greift in dieser Saison wieder als Stammfahrer ins Lenkrad und auch deswegen kürzer treten.

Heidfeld hat Verständnis für die Situation des Sauber-Piloten: "Ich habe als Ergänzungsfahrer mehr Zeit als die Einsatzfahrer", wird der Deutsche von 'Auto Bild motorsport' zitiert. "Deshalb habe ich den Job von Pedro de la Rosa gerne übernommen. Die GPDA hat in den letzten Jahren viel erreicht, besonders was die Sicherheit bei Testfahrten angeht. Diese Arbeit will ich fortsetzen", kündigt Heidfeld an.

De la Rosa freut sich, dass Heidfeld das GPDA-Ruder übernommen hat: "Alle waren sich einig, dass Nick der perfekte Mann für den Vorsitz ist", so der Formel-1-Routinier am Rande des Wochenendes im australischen Melbourne. "Nick hat viel Erfahrung und er hat an Rennwochenenden auch die nötige Zeit dafür. Ich bin aber da, um die Arbeit weiter etwas zu begleiten", meint der 39-Jährige.

Nachdem nun auch Michael Schumacher wieder zur Fahrergewerkschaft hinzu gestoßen ist, ist das Formel-1-Starterfeld nahezu komplett in der GPDA vertreten. "In den vergangenen zwei Jahren sind wir viel stärker geworden", sagt de la Rosa rückblickend - und nicht ohne Stolz. "Alle neuen Piloten sind sofort beigetreten und unterstützen uns. Dafür bin ich sehr dankbar", so der Spanier.

Fotoquelle: xpb.cc

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