Stirling Moss hält Michael Schumachers Comeback für einen großen Fehler

Formel 1 2010

— 27.04.2010

Moss: "Michael macht alles kaputt, was er erreicht hat"

Für Stirling Moss ist Michael Schumachers Comeback ein Fehler - Zudem zweifelt er, ob "Schumi" wirklich gut ist wie seine sieben Weltmeistertitel aussagen

Dass Rückkehrer Michael Schumacher bisher noch auf durchschlagende Erfolge wartet, beschäftigt die gesamte Szene. Während einge Ex-Piloten und Experten dazu mahnen, dem siebenmaligen Weltmeister und neuen Mercedes-Star noch etwas Zeit zu geben, hält Sir Stirling Moss das Comeback Schumachers schlichtweg für einen Fehler.

"Mit einem Wort: nein", antwortet Moss der 'Metro' auf die Frage, ob er Schumacher Entscheidung zu einer Rückkehr nachvollziehen kann. "Er ist ein hochintelligenter Kerl und ich verstehe es wirklich nicht. Alles was er tun wird ist, all das kaputtzumachen, was er bisher erreicht hat. Die Leute werden sagen, dass er den Zenit überschritten hat - und das hat er wahrscheinlich auch."

In seine Kolumne bei 'ESPN-F1' legt Moss noch einmal nach. Er lässt das Argument, dass Schumacher eben nach drei Jahren Pause erst wieder zurückfinden lässt nicht gelten, sondern er äußert Zweifel daran, dass Schumacher wirklich der "Überpilot" der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte ist.

"Ich wiederhole das, was ich schon zu Beginn der Saison gesagt habe: Bisher hatte er nie einen wirklich konkurrenzfähigen Teamkollegen", so Moss. "Meiner Meinung nach sind seine sieben Weltmeistertitel irreführend. Und den Beweis dafür sehen wir jetzt, wo er es mit Nico Rosberg zu tun hat. Rosberg hat sich selbst bewiesen, dass er die Nummer 1 im Team ist. Und er war bei allen Bedingungen schneller als Schumacher."

Zudem sei er sich auch nicht sicher, ob Schumacher die Formel 1 heute noch so ernsthaft betreibt wie früher. "Man muss dort unter einer Art 'Zwang' stehen, man kann es nicht einfach zum Spaß machen. Und ich denke nicht, dass Schumacher diesen 'Zwang' noch hat", erklärt Moss. "Um zu siegen, muss man daran glauben, dass man auf keinen Fall von irgendjemand anderem geschlagen werden kann. Und um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass er noch so denkt. Es scheitn eher so, als ob dieses Jahr ein Teil seienr Rente ist als eine Verlängerung seiner Karriere."

Fotoquelle: Markus Kucera


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