Jenson Button und Ross Brawn treten seit dem Saisonbeginn gegeneinander an

Formel 1 2010

— 28.04.2010

Brawn über Button: "Wir sind noch immer Freunde"

Im vergangenen Jahr zogen Ross Brawn und Jenson Button noch an einem Strang, nun sind sie Rivalen: Brawn hat Verständnis für den Champion

Sie waren die beiden Hauptdarsteller des "Märchens" von 2009: Ross Brawn stellte Jenson Button beim ehemaligen Honda-Rennstall ein ausgezeichnetes Rennauto hin, mit dem der britische Pilot erst von Sieg zu Sieg und wenig später auch zum WM-Titel raste. Anschließend trennten sich die Wege des Erfolgsgespanns, doch Brawn hegt deswegen keinerlei Groll - und freut sich sogar für Button.

"Jenson war im vergangenen Jahr ein fantastisches Teammitglied, doch das ist jetzt Geschichte. Nun müssen wir ihn schlagen", wird der Mercedes-Teamchef von der 'Sun' zitiert. "Er will sich mit dem Kerl messen, der möglicherweise der schnellste und talentierteste Bursche im Motorsport ist: Lewis Hamilton. Jenson hat sich einer riesigen Herausforderung gestellt und verkauft sich bis jetzt richtig gut."

Am Rande eines PR-Termins in London gestand Brawn, dass er nur zu gerne auch 2010 mit Button gearbeitet hätte: "Ich war enttäuscht davon, dass Jenson uns verließ", meint der frühere Teameigner. "Er hatte den Eindruck, die Leute könnten glauben, er habe die WM nur deshalb gewonnen, weil er im besten Auto saß. Er hat uns verlassen, um zu beweisen, dass er es auch anderswo schaffen kann."

Für diesen Ansatz hat Brawn durchaus Verständnis und schätzt seinen ehemaligen Piloten - abseits der Rennbahn, wie Brawn hinzufügt. "Wir sind noch immer Freunde. Auf dem Rückflug von Malaysia waren wir im selben Flugzeug und haben uns nett unterhalten", gibt Brawn in Großbritannien zu Protokoll. "An der Rennstrecke ist das freilich etwas anderes. Dort gibt es bekanntlich keine Freunde."

Fotoquelle: xpb.cc


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