Pirelli kann sich vorstellen, ab 2011 als offizieller Formel-1-Lieferant zu fungieren

Formel 1 2010

— 29.04.2010

Pirelli will die Formel 1 ausrüsten

Neben Avon und Michelin buhlt nun auch Pirelli um die Formel 1: Das italienische Pneuunternehmen möchte ab 2011 Rennreifen zur Verfügung stellen

Das Interesse an der Zukunft der Formel 1 wächst: Weil Bridgestone zum Jahresende aus der Formel 1 aussteigt und nicht mehr länger als Reifenlieferant zur Verfügung stehen wird, bemühen sich die Verantwortlichen hinter den Kulissen bereits um Ersatz. In den vergangenen Wochen wurden bereits Avon und Michelin als mögliche Kandidaten auf die Nachfolge gehandelt, nun ist auch Pirelli am Start.

Das italienische Unternehmen mit Hauptsitz in Mailand hat nun bestätigt, mit einem Engagement in der Formel 1 zu liebäugeln: "Pirelli möchte seine Entscheidung bekannt geben, einen technischen und kommerziellen Vorschlag zu unterbreiten, um alle Rennställe der Formel 1 mit Reifen zu beliefern", heißt es in einem Statement des Reifenkonzerns, der zuletzt 1991 in der "Königsklasse" aktiv war.

Wie der Presseaussendung zu entnehmen ist, will Pirelli seinen Ansatz noch vor dem Großen Preis von Spanien an den Automobil-Weltverband (FIA) und an die Formel-1-Organisation (FOA) weiterleiten. Dabei soll es sich zunächst um ein Angebot für 2011 handeln, nähere Details dazu wurden aber nicht bekannt - zumal sich das Interesse in der Vorwoche noch in Grenzen gehalten hatte.

Vor wenigen Tagen hatte Unternehmenschef Marco Tronchetti Provera noch betont, dass man sich grundsätzlich Gedanken über einen Formel-1-Einstieg ab 2012 machen würde. Gleichwohl hielt der Italiener fest, dass man sich "im Augenblick mit großer Aufmerksamkeit" mit dieser Thematik auseinander setze. Bis Donnerstag hatte Pirelli in dieser Sache aber "noch nichts zu vermelden."

Genau wie die französische Konkurrenz von Michelin, so würde auch Pirelli einen Wechsel auf 18-Zoll-Räder begrüßen, wie einige Konzernsprecher bereits in der vergangenen Woche gegenüber italienischen Medien zu Protokoll gegeben hatten. Außerdem würde sich Pirelli eine finanzielle Beteiligung der Teams am neuen Reifendeal wünschen, sollte das Unternehmen ausgewählt werden.

Fotoquelle: xpb.cc


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