Mark Webber ist für jede Maßnahme, die den Piloten das Überholen erleichtert

Formel 1 2010

— 30.04.2010

Webber schreibt sich im Titelrennen noch nicht ab

Mark Webber weiß, dass er bisher etliche Punkte liegen gelassen hat, aber ein gutes Rennen genügt, um wieder mitten im Titelkampf zu sein

Wenn es um die Leistungen von Red Bull in dieser Saison geht, unterscheiden sich die Meinungen kaum. Das Team mit der österreichischen Lizenz hat mit Abstand das schnellste Auto, unter Beweis wurde dies aber hauptsächlich im Qualifying gestellt. In den vier bisherigen WM-Läufen wurden viele Punkte liegen gelassen. Dieser Meinung ist auch Mark Webber im Interview auf 'Autosport'. Er erwartet bis zum Schluss einen spannenden WM-Kampf, in den er sich selbst noch einbringen möchte.

"Die Beständigkeit macht alles aus, dazu muss man am Sonntagnachmittag eine saubere Arbeit abliefern", weiß der Australier, der aber nicht nur bei seinem Rennstall Verbesserungspotential sieht: "Man könnte natürlich ein Handbuch anlegen und darin festschreiben, welche Dinge verbessert gehören. Das könnte auch Ferrari machen. Kein einziges Team kann nach den ersten vier Rennen behaupten, es hätte keine Punkte liegen gelassen. Es passierte jedem Team, auch uns."

Webber glaubt aber auch, dass die vier Überseerennen vor allem wegen des Regens außergewöhnlich waren und in Europa die Normalität wieder einkehren wird. "Malaysia war ein sehr gutes Rennen, weil Lewis, Jenson, Fernando und Felipe das Qualifying verpatzt haben. In Melbourne haben fünf Minuten Regen das gesamte Rennen auf den Kopf gestellt. In Schanghai war es wieder etwas anders. Da hat es über einen längeren Zeitraum geregnet und es sind einige andere Dinge vorgefallen. Dass es in Zukunft so mies wird wie in Bahrain, bezweifle ich aber."

Der Australier ist zudem der Meinung, dass der F-Schacht zur guten Show beigetragen hat. "Wir haben einige Überholmanöver gesehen." Webber befürwortet auch KERS und generell jede Maßnahme, die Überholen auf der Strecke möglich macht. "Es ist gut für den Sport, wenn sich dadurch die Piloten überholen können, denn oft bekommen wir dazu nicht die Chance."

Was den weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft betrifft, erwartet der 33-Jährige einen spannenden Vierkampf. "Ich glaube nicht, dass sich ein Team von den anderen absetzen wird. Es wird zwischen vier Teams eng hergehen, Mercedes zähle ich hier dazu. Entscheidend wird sein, wer die konstanteste Leistung bringen wird. Falls doch ein Team in der WM davonziehen sollte, hoffe ich, dass es wir sind, aber das wird bestimmt nicht einfach."

Webber hat sich selbst im Kampf um den WM-Titel noch nicht abgeschrieben. Laut dem Australier benötigt er "nur ein gutes Wochenende", damit er zu den Spitzenreitern aufschließen kann. "Mit dem Punktesystem kann es sehr schnell gehen. Im letzten Jahr lief es für mich im mittleren Teil der Weltmeisterschaft sehr gut. Das möchte ich wiederholen, aber mit einem besseren Resultat am Ende."

Fotoquelle: xpb.cc


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