Telefoniert hier der neue Formel-1-Chef? Max Mosley wünscht sich Gerhard Berger

Formel 1 2010

— 04.05.2010

Mosley: Berger wäre ein guter Ecclestone-Nachfolger

Der frühere FIA-Präsident Max Mosley könnte sich vorstellen, dass Gerhard Berger eines Tages die Nachfolge von Bernie Ecclestone antritt

Bernie Ecclestone hat den Formel-1-Zirkus schon seit vielen Rennsaisons im Griff und konnte die "Königsklasse" in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Imperium ausbauen. Selbst mit 79 Jahren wird der britische Geschäftsmann nicht müde, immer neue Attraktionen und Märkte für "seine" Rennserie zu erschließen. Wer einmal die Nachfolge von Ecclestone antreten könnte, ist aber fraglich.

Der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley hat einen Wunschkandidaten für diesen Posten: Der britische Jurist könnte sich den früheren Formel-1-Piloten Gerhard Berger sehr gut in der Rolle des obersten Rennchefs vorstellen. "Er ist ein kluger Kerl, der weiß, wie die Formel 1 funktioniert. Außerdem ist er immer seinen Weg gegangen", sagt Mosley im Gespräch mit 'F1 Racing'.

Gleichwohl rechnet Mosley nicht unbedingt damit, dass sich Berger auf dieses Unterfangen einlassen würde. Entsprechend bezeichnet der 70-Jährige die Chancen auf einen Formel-1-Chef, der auf den Namen Berger hört, als "sicherlich gering". Berger sei "ein unabhängiger Geschäftsmann", so Mosley weiter. "Ich weiß nicht, ob es für ihn Sinn machen würde, mit CVC Capital zusammen zu arbeiten."

Unabhängig davon sind derlei Überlegungen im Augenblick ohnehin müßig - Ecclestone selbst macht nach wie vor keine Anstalten, kürzer zu treten und die Formel-1-Bühne auf absehbare Zeit zu verlassen. Speziell nicht, wo doch noch einige Ziele des Ex-Teamchefs offen sind: Einen chinesischen Stammpiloten hat die Formel 1 noch nicht und auch eine Rennfahrerin sucht man im Starterfeld vergebens.

Fotoquelle: xpb.cc


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