Jenson Button ist mit Fahrverhalten seines Autos noch nicht zufrieden

Formel 1 2010

— 07.05.2010

McLaren-Mercedes hat noch viel Arbeit vor sich

Jenson Button und Lewis Hamilton sind mit dem Verhalten ihres Autos nicht zufrieden und sehen beim Setup noch viel Optimierungsbedarf

Das McLaren-Mercedes-Team hielt sich am Freitagnachmittag mit schnellen Zeiten zurück - weil man zu kämpfen hatte. Lewis Hamilton belegte mit 1,226 Sekunden Rückstand auf Sebastian Vettel Position fünf, Teamkollege Jenson Button belegte die neunte Position. Dem amtierenden Weltmeister fehlten 1,399 Sekunden auf die Bestzeit.

"Es war heute ziemlich windig", berichtet Hamilton. "Auch wenn wir uns durch unser Programm arbeiten konnten, hatten wir etwas zu kämpfen. Besonders gegen Ende, als wir auf den weicheren Reifen wechselten und etwas in Verkehr gerieten. Die neuen Teile haben uns definitiv einen Schritt nach vorn beschert, aber wir wissen noch nicht, wie groß dieser Schritt im Vergleich zu jenem unserer Gegner ist."

"Generell fühlt sich das Auto jedoch nicht allzu schlecht an. Hoffentlich werden wir in der Lage sein, über Nacht auch ein paar weitere Verbesserungen am Setup vorzunehmen. Morgen werden wir uns einfach auf unser Programm konzentrieren. Wir werden alles analysieren, sodass wir sicherstellen können, dass wir so konkurrenzfähig wie möglich sind."

"Um ehrlich zu sein, ich denke, dass wir etwas Arbeit zu erledigen haben", so Button. "Ich konnte heute Morgen nicht so viel fahren wie ich gern wollte, weil ich auf etwas traf, als ich aus der Box fuhr. Vielleicht war es ein kleines Teil eines Autos. Dies hat einen meiner seitlichen Windabweiser beschädigt."

"Heute Nachmittag haben wir ein paar Veränderungen am Setup in Angriff genommen, von denen wir dachten, dass sie uns in die richtige Richtung bringen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob dies der Fall war. Wir haben also auf beiden Reifen noch jede Menge Arbeit zu erledigen. Ein Teil davon hat mit dem Setup zu tun, ein anderer damit, die Reifen in das richtige Arbeitsfenster zu bekommen."

"Der Nachmittag war eine sehr schwierige Einheit. Ein paar wenige Teams haben es bereits hinbekommen, ihre Autos gut zum Arbeiten zu bekommen, wir sollten es also auch schaffen. Aber es gibt heute Abend noch eine Menge Arbeit zu erledigen, um herauszufinden, warum sich unser Auto nicht genauso angefühlt hat, wie wir dies erwartet hatten."

"Ich denke nicht, dass dies ein Problem einer neuen Komponente ist, die nicht funktioniert. Ich glaube eher, dass es damit zu tun hat, dass wir die Reifen richtig zum Arbeiten bewegen müssen, oder dass sie nicht auf die richtige Art und Weise funktionieren. Uns liegen eine Menge Daten vor, durch die wir uns jedoch arbeiten können. Ich bin mir sicher, dass wir ein paar Verbesserungen vornehmen und morgen mit einem stärkeren Auto ankommen werden."

"Wir haben in den heutigen beiden Einheiten eine beträchtliche Menge an Daten gesammelt, durch die wir uns vor dem dritten Training und dem Qualifying morgen arbeiten können", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Das heutige untypische kühle Wetter und die daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der bestmöglichen Anpassung des Setups an die Bedingungen führten dazu, dass weder Jenson noch Lewis am Ende des 2. Freien Trainings mit ihren Autos komplett zufrieden waren."

"Aus diesem Grund werden wir vor dem morgigen Tag den Schwerpunkt noch stärker auf die Daten verlagern. Wir sind zuversichtlich, dass unser Auto über das Potenzial verfügt, um sehr gut zu diesen Kurs zu passen, und dass die Geschwindigkeit heute Nachmittag nicht vollständig repräsentativ für unsere für das Rennen erwartete Geschwindigkeit ist."

Fotoquelle: xpb.cc


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