Sebastian Vettel weiß, dass im Rennen noch einiges passieren kann

Formel 1 2010

— 08.05.2010

Vettel: "Das Rennen ist lang..."

Sebastian Vettel möchte sich mit Red Bull nicht auf den Lorbeeren der Qualifikation ausruhen: Punkte werden erst am Rennsonntag vergeben

Was Red Bull in der Qualifikation von Barcelona an Speed gezeigt hat, war deutlich: Mark Webber und Sebastian Vettel waren sogar auf harten Reifen schneller als die Konkurrenz, am Ende nahmen sie dem drittplatzierten McLaren-Pilot Lewis Hamilton acht Zehntelsekunden ab. Die Fage lautete nicht, ob Red Bull komplett die erste Startreihe stellen wird, sondern nur, wer von beiden auf der Pole steht und wer Zweiter wird.

Vettel war diesmal derjenige, der um rund eine Zehntelsekunde das Nachsehen gegen seinen Teamkollegen hatte. "Mark war heute nicht zu schlagen", räumt Vettel ein. "Eine Zehntel ist nicht viel, aber heute war es etwas zu viel für mich." Das Team habe "Unglaubliches" geleistet, alle Neuerungen am Auto würden gut funktionieren, berichtet er: "Auch in der Fabrik haben sie in den vergangenen zwei oder drei Wochen unter Hochdruck gearbeitet, Gratulation auch dorthin."

Das Qualifying in Barcelona war Red-Bull-Show, aber Vettel weiß auch, dass man sich nun nicht auf den Lorbeeren ausruhen darf. "Das Rennen ist erst morgen und für heute gibt es keine Punkte. Es wird ein langes Rennen. Natürlich sieht es im Moment gut aus für uns. Aber wir wissen, wie schnell sich die Dinge ändern können. Deshalb müssen wir konzentriert bleiben", betont der Heppenheimer. Die Statistik gibt ihm Recht: Red Bull hat sich zwar bisher alle fünf Pole-Positions dieser Saison geholt, aber daraus nur einen Sieg machen können.

Wenn Red Bull morgen die heute gezeigte Leistung bestätigen kann, wäre er zufrieden, so Vettel weiter. Eine Rolle könnte aber auch das Wetter spielen. "Alles kann passieren, vielleicht regnet es auch. Es ist zwar noch nicht zu 100 Prozent sicher - das ist es nie - aber die Leute sagen, dass Schauer möglich sind. Also müssen wir abwarten", erklärt der Vizeweltmeister.

Startplatz zwei in Barcelona ist ihm bestens vertraut - dort stand Vettel auch in der vergangenen Saison. "Ich hatte einen guten Start, aber leider hatten wir im vergangenen Jahr ein System namens KERS, das mir nicht geholfen hat. Denn ich bin 50 von 56 Runden hinter Felipe Massa festgehangen, was recht langweilig war. Ich glaube, nach dem Rennen wusste ich alles über den Ferrari-Heckflügel", blickt er zurück.

Das soll morgen anders werden. Im Idealfall schnappt er sich seinen Teamkollegen Webber noch vor der ersten Kurve. "Bis zur ersten Kurve ist es ein sehr langer Weg", weiß Vettel. "Es gibt einen Unterschied, da ich auf der dreckigen Seite stehe. Aber man kann jetzt über die Statistik streiten und sagen, dass der Polesetter in einer besseren Position ist oder der Zweite, oder der Typ auf dem dritten Startplatz. Das ist immer offen und deshalb racen wir ja auch."

Fotoquelle: xpb.cc


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