Auch David Coulthard hat Bedenken, was die Hinterbänkler und Monaco anbelangt

Formel 1 2010

— 11.05.2010

Coulthard: "Brauchen Qualität, nicht Quantität"

Formel-1-Experte David Coulthard fordert die Hinterbänkler zu erhöhter Vorsicht auf und hofft auf ein problemloses Wochenende in Monte Carlo

Nach dem Großen Preis von Spanien machen sich einige Piloten der Formel 1 große Sorgen über die Verkehrslage auf der Rennstrecke. Die drei neuen Teams um HRT, Lotus und Virgin sind noch immer deutlich langsamer als der Rest des Feldes, was vor allem beim engen Stadtkurs von Monte Carlo zu großen Schwierigkeiten führen könnte. David Coulthard teilt die Befürchtungen seiner Ex-Kollegen.

Der schottische Rennfahrer hält die gegenwärtige Situation für gefährlich, wie er in seiner Kolumne beim 'Telegraph' betont. "Das ist ein ernstes Thema, besonders in Monaco. Dieser Kurs ist einmalig, weil er so eng ist, dass manchmal einfach keine zwei Autos nebeneinander Platz haben", erklärt der Monte-Carlo-Sieger von 2000 und 2002 vor dem sechsten Rennwochenende des Jahres.

Coulthard sieht nur eine Lösung für dieses Dilemma und fordert: "Die Teams sollten ihren unerfahrenen Piloten helfen. Sie haben GPS-Systeme und wissen stets genau, wo sich ihre Fahrzeuge befinden. Zudem sehen sie, wenn ein schnelleres Auto auf ihre Fahrer aufschließt. Dann sollten sie ihre Piloten sofort über Funk darüber informieren", gibt der DTM-Rennfahrer zu Protokoll.

Was die Nachzügler auf keinen Fall tun sollten: zu viel Geschwindigkeit herausnehmen. "Mein Rat für die langsameren Jungs ist: Fahrt immer so schnell wie möglich", sagt Coulthard. "Eines der gefährlichsten Dinge, die man in der Formel 1 tun kann, ist, langsam auf der Ideallinie unterwegs zu sein. Wirst du eingeholt, dann fahr rechtzeitig und deutlich zur Seite", erläutert der 39-Jährige.

Coulthard möchte aber nicht missverstanden werden: "Ich habe nichts gegen Formel-1-Neulinge. Ganz im Gegenteil: Ich halte sie im Hinblick auf einen gesunden Sport für lebenswichtig", so "DC". "Wir brauchen aber Qualität, nicht Quantität. Wenn Teams nicht konkurrenzfähig sind, dann werden sie ohnehin nicht lange in der Startaufstellung stehen, weil das Sponsoring von Ergebnissen abhängt."

Fotoquelle: xpb.cc


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