Gerhard Berger rechnet fest damit, dass Red Bull 2010 beide WM-Titel abstaubt

Formel 1 2010

— 11.05.2010

Berger: Red Bull ist Topfavorit auf die WM-Titel

Der ehemalige Formel-1-Pilot Gerhard Berger sieht derzeit kein Team, das Red Bull im Saisonverlauf gefährlich werden kann - Vettel so gut wie Senna?

Für Gerhard Berger steht fest: Red Bull ist in dieser Saison der große Favorit auf die beiden WM-Titel in der Formel 1. Dies macht Berger zum einen an den bisher recht überzeugenden Auftritten von Sebastian Vettel und Mark Webber fest, zum anderen aber auch am schnellen RB6 aus der Feder von Adrian Newey. Letzterer habe Red Bull 2010 mit einem wahrhaft großartigen Auto versorgt, so Berger.

"Sie haben einen riesigen technischen Vorteil, speziell im aerodynamischen Bereich", sagt der Österreicher im Gespräch mit der 'Austria Presse Agentur'. "Das ist der Newey-Effekt, der jetzt nach einigen Jahren zu greifen beginnt. Nach dem vergangenen Jahr haben sie noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Nur bei der Standfestigkeit haben sie noch leichte Schwächen."

Dies wurde am Rande des Europaauftakts in Barcelona einmal mehr deutlich: Vettel geriet in der Schlussphase des Rennens in Bremsprobleme und musste sein Auto förmlich ins Ziel tragen. Aufgrund dieser Schwierigkeiten sei Red Bull noch nicht an der Tabellenspitze vorstellig geworden, meint Berger. Bald soll es aber soweit sein: "Das ist für mich nur eine Frage der Zeit", sagt Berger.

Der ehemalige Teameigner ist davon überzeugt, dass Vettel und Webber auch in Monte Carlo um den Sieg kämpfen können: "Es wird sich alles etwas enger zusammenschieben, aber der Red Bull ist auch auf Sonderstrecken gut. Wenn ein Auto in Barcelona funktioniert, kann man davon ausgehen, dass es überall gut geht. Sie sind auch in Monte Carlo klarer Favorit", gibt Berger nach Barcelona zu Protokoll.

"Ich sehe niemanden, der sie so schnell einholen kann. Wenn sie die WM nicht gewinnen, würde mich das sehr überraschen", so der frühere Formel-1-Pilot, der speziell an Vettel einen Narren gefressen hat. "Sebastian ist verbissen, er will immer gewinnen. Ein dritter Platz ist ihm nicht gut genug", erklärt Berger, der gesteht, eine solche Mentalität bereits gesehen zu haben: "Das war bei Ayrton Senna."

Fotoquelle: xpb.cc


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