Tony Fernandes lobt die Arbeit seines Formel-1-Teams

Formel 1 2010

— 14.05.2010

Lotus will Entwicklungsarbeit nach Silverstone einstellen

Lotus will nach Silverstone die Entwicklung voll auf den neuen Boliden fokussieren - Mit dem Monaco-Auftakt ist Teamchef Tony Fernandes zufrieden

Lotus hat in den bisherigen Rennen sein vor dem Saisonstart genanntes Vorhaben, der beste der Neueinsteiger zu sein, zweifellos bestätigen können. Dieser Vorsprung wurde trotz den Weiterentwicklungen bei allen Teams nicht aus der Hand gegeben. Der Rückstand zu den bereits arrivierten Rennställen konnte sogar verkleinert werden. Das malaysische Team profitiert dabei nicht nur von der routinierten Fahrerpaarung Jarno Trulli und Heikki Kovalainen. Auch die Entwicklungsabteilung leistete ganze Arbeit.

Teamchef Tony Fernandes ist mit der Arbeit seines Teams deshalb sehr zufrieden. Die Updates, die Lotus in Barcelona erstmals zum Einsatz brachte, haben "uns einen großen Schritt weitergebracht", meint Fernandes, der weitere Verbesserungen ankündigt: "Im Moment ist unsere Zuverlässigkeit ganz in Ordnung, aber wir hoffen, dass wir zwischen Monaco und der Türkei noch ein paar Upgrades dazubekommen. Ein paar weitere soll es dann noch in Silverstone geben, aber dabei werden wir es für dieses Jahr dann belassen." Dann steht die Entwicklung des Boliden für die kommende Saison im Mittelpunkt.

Der Teamchef ist auch über den Trainingsauftakt seiner Mannschaft in Monaco glücklich: "Wir haben hier mit zwei guten Trainingsläufen angeknüpft und freuen uns schon sehr auf das Rennen. Es lief ganz gut. Wir scheinen nicht so weit weg zu sein vom hinteren Teil der etablierten Teams und unsere Fahrer haben es heute ungeheuer genossen." Der Fluglinienbesitzer unterstreicht dabei besonders die Leistung von Kovalainen: "Heikki fuhr eine Vielzahl guter Rundenzeiten und zeigte eine gute Laufleistung."

Völlig reibungslos verlief der Donnerstag allerdings nicht für Lotus. Wieder einmal gab es am Wagen von Trulli technische Probleme. "Der Motor war am Ende seiner Lebensdauer angekommen. Wir wollten ihn bis zum Ende fahren, aber leider gab er seinen Geist früher auf, als wir erwartet hatten", erklärt Fernandes, der für den Sonntag ein klares Ziel ausgibt: "Wir wollen wie in jedem Rennen vor Virgin und der beste der neuen Rennställe sein sowie mit beiden Autos ins Ziel kommen."

Fotoquelle: xpb.cc


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