Nico Rosberg ist sehr enttäuscht über die dritte Startreihe in Monte Carlo

Formel 1 2010

— 15.05.2010

Rosberg: "Mir graut es vor morgen"

Nico Rosberg erklärt im Interview, warum er die mögliche erste Startreihe verpasst hat, und sieht nun keine guten Chancen für das Rennen

Nach starken Trainingsleistungen und der Bestzeit in Q2 sah es schon fast so aus, als würde Nico Rosberg heute in Monte Carlo für eine große Überraschung sorgen, aber die blieb im Top-10-Finale aus. Der Mercedes-Pilot lag lange sogar am Ende des Feldes, ehe er mit seiner letzten schnellen Runde doch noch wenigstens Sechster wurde. Zufrieden ist er damit aber nicht.

Frage: "Nico, du warst im Training sehr schnell unterwegs. Wie lief es denn im Qualifying?"
Nico Rosberg: "Sensationell, denn ich war bis Q2 die ganze Zeit mit der Schnellste auf der Strecke. Ich brauchte in Q2 nur einen Run, war aber trotzdem Schnellster. Daher bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass ich im letzten Qualifying die Pole erreichen kann. Es hat aber nicht hingehauen."

"Wir haben uns entschieden, vier Runden zu fahren, weil wir mit den Reifen Aufwärmprobleme hatten. Dann hatte ich Verkehr mit Barrichello und habe die ganze Zeit Platz gesucht, dann habe ich in der schnellsten Runde selbst einen Fehler gemacht. Es kam alles zusammen. Der sechste Platz ist sehr enttäuschend, denn eigentlich hätte ich auf Pole sein müssen. Den Speed hatten wir. Gut: Die Zeit von Webber wäre schwierig zu schlagen gewesen, aber Platz zwei wäre auf jeden Fall möglich gewesen."

Frage: "Inwieweit hat dir das Team dabei helfen können, in diesem Verkehrschaos eine Lücke zu finden?"
Rosberg: "Das Team hat eigentlich einen guten Job gemacht, denn sie haben Michael und mich informiert, dass wir langsam machen sollen, als ich hinter Barrichello war. So mache ich nicht seine Runde kaputt. Das war sehr gut vom Team und hat uns für die vierte Runde beide die Möglichkeit gegeben, noch einmal anzugreifen, aber naja."

Frage: "Wie wichtig ist es für dich, im Prestigeduell wieder vor Michael Schumacher zu stehen?"
Rosberg: "Das war natürlich so gesehen gut für mich, denn ich war im Qualifying auf jeden Fall der Schnellere. Das ist ein kleiner Trost, aber der Rest ist eine Katastrophe."

Frage: "Was heißt das jetzt für das Rennen?"
Rosberg: "Vom sechsten Platz ist es natürlich schwierig. Da kann man nicht viel machen."

Frage: "Morgen wirst du wohl abwarten müssen, nicht wahr?"
Rosberg: "Das ist ja genau das Problem. Wenn ich Sechster im Qualifying bin, graut es mir schon vor morgen..."

Fotoquelle: xpb.cc


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