Renault belegte in Monte Carlo mit den Motoren die Positionen eins bis drei

Formel 1 2010

— 19.05.2010

Renault: "Stehen nicht allzu schlecht da"

Renault-Motoreningenieur Rémi Taffin über die Leistung der Motoren, das Potenzial des R30 und die Möglichkeit, 2011 mehr als zwei Teams zu beliefern

Immer wieder ist aus dem Fahrerlager der Formel 1 zu hören, dass es Renault auf Seiten der Motoren nicht mit der Konkurrenz aufnehmen kann. Den Triebwerken der Franzosen wird nachgesagt, nicht die gleiche Leistung zu erbringen, wie die Motoren von Mercedes oder Ferrari. Rémi Taffin, Leitender Motoreningenieur bei Renault, will diese Einschätzung allerdings nicht überbewerten.

"Es ist sehr schwierig, die Gesamtleistung der Motoren einzuschätzen", sagt der Renault-Ingenieur bei 'Autosport'. "Wir mögen in Bezug auf die reine Leistung nicht unbedingt auf dem höchsten Niveau spielen, aber man muss sich das Gesamtbild anschauen: Wie stellt man den Motor im Auto ein, wie kannst du den Motor im Auto und das Auto um den Motor herum entwickeln", so Taffin.

"Insgesamt dürften wir uns nicht in einer so schlechten Verfassung befinden, wie die Leute sagen. Ich bin recht zufrieden mit diesem Triebwerk", gibt der Franzose zu Protokoll. Auch, weil Renault in dieser Saison eine bessere Gesamtleistung erbringt. Taffin kennt den Grund dafür: "Unsere Arbeitsweise haben wir nicht umgestellt - nur die Art und Weise, wie wir das Auto zum Arbeiten bringen."

"Wir haben nicht das schnellste Auto, schöpfen unser Potenzial aber zu einhundert Prozent aus. Aus diesem Grund stehen wir im Augenblick nicht allzu schlecht da", erläutert der Motoreningenieur. "Unsere Philosophie ist zudem, bei jedem Rennen neue Teile am Start zu haben. Vor uns liegen noch einige schnellere Autos, doch wir arbeiten daran, diese Lücke bis zum Jahresende zu schließen."

Was danach kommt, ist offen. Taffin: "Wir wissen noch nicht, welche Teams wir 2011 mit Motoren beliefern werden. Wir haben aber sicherlich die nötigen Kapazitäten, um mehr als zwei Rennställe auszurüsten. Das wäre kein großes Problem für uns", erklärt Taffin. "Wenn man schon zwei Teams hat, dann kann man mit einem geringen Aufwand auch drei bis vier Rennställe ausstatten."

Fotoquelle: Bridgestone


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