Der letzte Akt: Jenson Button muss sein Auto nach Kurve eins zur Seite fahren

Formel 1 2010

— 19.05.2010

Whitmarsh: Button hatte keine Chance

Weil ein Mechaniker ein Kühlelement im Seitenkasten seines Autos vergessen hatte, musste Jenson Button seinen McLaren in Monaco frühzeitig abstellen

Für Jenson Button war der Große Preis von Monaco nur ein sehr kurzes Vergnügen, denn der Sieger des vergangenen Jahres musste seinen rauchenden McLaren bereits nach wenigen Kilometern abstellen - ein Mechaniker hatte ein Kühlelement im Seitenkasten vergessen, weshalb das Fahrzeug schon nach kurzer Zeit den Hitzetod starb. Dieser seltsame Fehler kostete Button viele Punkte.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh betrachtet diese Situation rückblickend recht emotionslos: "Es handelte sich um eine Kühlerabdeckung, wie wir sie während des Transports oder in der Garage verwenden. Und genau diese wurde im Auto vergessen", erläutert der Brite bei 'SpeedTV'. "Das Fahrzeug ging auf die Strecke und hatte keine Luftzufuhr. Es wurde buchstäblich gekocht."

Doch als McLaren das Problem um die zu hohen Temperaturen beim Auto mit der Startnummer eins bemerkte, war es schon zu spät: "Du versuchst zwar alles, aber so etwas steckst du einfach nicht weg", sagt Whitmarsh in Bezug auf die Haltbarkeit des Rennwagens. "Speziell nicht auf einer solchen Rennstrecke und bei einer Safety-Car-Situation. Diese Autos brauchen einfach viel Frischluft."

"Wenn man ihnen diese versagt, leben sie nicht allzu lange", erläutert das Teamoberhaupt des Traditionsrennstalls, der in Monte Carlo die Führung in der Fahrerwertung einbüßte. "Wir wussten zwar nicht, welche Systeme eingehen würden, doch uns war klar, dass wir über der Temperatur lagen. Zu diesem Zeitpunkt kannst du nicht viel unternehmen", gibt Whitmarsh abschließend zu Protokoll.

Fotoquelle: xpb.cc


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