Dietrich Mateschitz ist mit den Leistungen von Mark Webber sehr zufrieden

Formel 1 2010

— 23.05.2010

Mateschitz schließt Red-Bull-Stallorder aus

"Oberbulle" Dietrich Mateschitz ist mit Mark Webber sehr zufrieden und will beiden Fahrern gleiche Chancen auf den WM-Titel einräumen

Genau wie im Vorjahr scheint für das Red-Bull-Team eine Stallorder nicht in Frage zu kommen. Nach sechs von 19 Rennen halten sowohl Mark Webber wie auch Sebastian Vettel bei 78 WM-Punkten, sodass sich die Frage danach, ob nur einer der beiden Red-Bull-Fahrer auf die Weltmeisterschaft angesetzt werden sollte, nicht stellt.

"Bei uns gibt es keine Stallorder, sondern der Bessere oder auch der Glücklichere von beiden möge gewinnen", wird Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz von der 'Bild am Sonntag' zitiert. "Eine Teamstrategie zu verfolgen, in der man einen Fahrer klar zur Nummer eins macht und ihm über Boxenstrategien und über diverse bekannte Spielchen mit Hinblick auf die WM ein paar Punkte mehr zukommen lässt, führt sich mit einem einzigen nicht vorhersehbaren Ausfall ad absurdum. Das wäre einfach falsch."

Der Österreicher spielt damit auf Fälle aus der Vergangenheit an, als sich eine Stallorder im Nachhinein als falsch erwiesen hat. So hätte zum Beispiel Ferrari 1999 Eddie Irvine zum Weltmeister machen können, wenn man den Iren in Magny-Cours nicht vom fünften auf den sechsten Platz hinter Teamleader Michael Schumacher zurückbeordert hätte. Mit dem zusätzlichen Punkt wäre Irvine Champion geworden, wenn ihn Schumacher auch beim Saisonfinale in Suzuka durchgelassen hätte.

Generell ist Mateschitz zufrieden mit seinen Fahrern: "Es ist wie mit Winnetou und Jung-Siegfried: Sie sind unterschiedliche Persönlichkeiten, aber beide gewinnen, wenn sie in die Schlacht ziehen", sagt der Geschäftsmann. Webber komme daher "wie ein smarter, offener, fröhlicher Junge, er ist aber gleichzeitig auch diamanthart". Außerdem bezeichnet er den Australier als "Prototypen des fairen, athletischen Sportlers".

Fotoquelle: GEPA


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