Manager Willi Weber steht nach wie vor voll und ganz hinter Michael Schumacher

Formel 1 2010

— 23.05.2010

Weber kritisiert Medienberichterstattung

Willi Weber ist mit der tendenziell negativen Medienberichterstattung über seinen Schützling Michael Schumacher nicht einverstanden

Groß war die Euphorie in den deutschen Medien, als Michael Schumacher kurz vor Weihnachten sein Comeback angekündigt hat. Das Interesse an der Formel 1 ging mit der Rückkehr des siebenfachen Weltmeisters sprunghaft nach oben, die Schlagzeilen waren dementsprechend positiv. Doch knapp ein halbes Jahr später ist wieder der Alltag eingekehrt.

Tendenziell sieht sich der 41-Jährige sogar einer eher kritischen Medienberichterstattung ausgesetzt, weil bisher ein sechster Startplatz und ein vierter Rang im Rennen in Barcelona seine besten Ergebnisse waren. Zu wenig für den Rekordchampion, sagen die Einen, genau das, was man mit einem eher durchschnittlichen Mercedes-Silberpfeil nach drei Jahren Pause erwarten konnte, meinen die Anderen. Einer steht aber felsenfest hinter seinem Schützling: Manager Willi Weber.

"Die Medien lieben es, Mist über Michael zu schreiben, dass er seine Klasse verloren hat und nie zurückkommen hätte sollen", ärgert sich der 68-Jährige im Interview mit der Boulevardzeitschrift 'News of the World'. "Dabei war klar, dass er nach all der Zeit nicht sofort ins Auto springen und Rennen gewinnen würde. Es ist immer das Gleiche: Die Medien bauen Leute auf und hauen sie nieder. Er wird zurückkommen."

Weber glaubt, dass sich das Blatt "in ein paar Rennen" wenden und dass nächstes Jahr sogar eine "neue Ära" anbrechen wird. Schumacher hat bei Mercedes trotz seines fortgeschrittenen Alters bekanntlich einen Dreijahresvertrag unterschrieben. "Er hat noch die Leidenschaft", sagt Weber. "Wenn er ein konkurrenzfähiges Auto bekommt, wird er wie Phönix aus der Asche auferstehen und seine Kritiker widerlegen."

Dass Schumacher als erfolgreichster Formel-1-Fahrer aller Zeiten die Fähigkeiten hat, um wieder Grands Prix zu gewinnen, steht außer Frage. Ebenso ist aber unstrittig, dass es sich auf die Medienberichterstattung auswirkt, wenn eben dieser erfolgreichste Formel-1-Fahrer aller Zeiten zum ersten Mal in seiner Karriere von einem Teamkollegen klar in die Schranken gewiesen wird. Nur: Schumacher hat noch genug Zeit, seinen Ruf zu rehabilitieren...

Fotoquelle: xpb.cc


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