Für Lewis Hamilton ist sein Vater Anthony der größte Held

Formel 1 2010

— 24.05.2010

Hamilton will Muhammad Ali treffen

Lewis Hamilton enthüllt private Dinge, wie seinen peinlichsten Moment, wie er am liebsten freie Tage verbringt und was er überhaupt nicht leiden kann

Im Gespräch mit 'Formula1.com' ließ sich Lewis Hamilton einige private Dinge entlocken. Der McLaren-Pilot kocht am liebsten Mexikanisch und verbringt freie Tage am liebsten mit seiner Freundin im Bett. Der Brite verriet aber auch kleine Details aus seiner Kindheit und vor welchen Tieren er sich fürchtet. Ansonsten merkt man an den Aussagen des Briten, wie sehr sein Leben auf die Formel 1 fokussiert ist, obwohl er sich andererseits nicht gerne stressen lässt.

Auch wenn sich Hamilton meistens nach außen hin cool gibt können ihn einige Dinge aus der Ruhe bringen. Schlangen und Spinnen zählen hier dazu, der 25-Jährige fürchtet sich regelrecht davor. Woher diese Angst kommt, erzählt der Brite nicht, denn eigentlich sollten ihm seine Lieblingsbücher diese nehmen. "Ich bevorzuge Sachbücher, um beispielsweise etwas über ein Tier zu erfahren. Es ist toll, gebildet zu sein. Je mehr Wissen man hat, desto mehr Macht besitzt man."

Als letztes Buch las er aber den Roman "Tausend strahlende Sonnen" vom afghanischen Schriftsteller Khaled Hosseini, den ihm ein Freund empfohlen hatte. Was Hamilton aber überhaupt nicht leiden kann sind "Zwiebel, Zeit verschwenden, Verkehr, wenn jeder in Eile ist außer mir, wenn Leute aggressiv sind oder unehrlich". Keine Abneigung hat er gegen Tätowierungen oder Piercings, auch wenn er selbst keine besitzt, "aber schauen wir mal", meint der McLaren-Pilot kryptisch. Seine Haare würde er hingegen nicht färben. "Das habe ich noch nie getan und habe ich auch nicht vor."

Hamilton, der seinen Kaffee am liebsten mit Milch und Zucker trinkt, outet sich außerdem als Hobbykoch. Er bevorzugt die mexikanische Küche, am liebsten kocht er "Fajitas mit Huhn oder Hühnerreis". Aufgrund seines hektischen Lebens hat er aber kaum Zeit für Hobbys und verwendet freie Tage am liebsten zum Relaxen. "In meinem Bett zu liegen und mit meiner Freundin Filme schauen" ist für den Ex-Weltmeister hierbei der bevorzugte Weg. Dieses Bett scheint ziemlich bequem zu sein, denn laut Hamilton fehlt ihm dieses am meisten, wenn er auf Reisen ist.

Seine Freundin ist aber der Mensch, mit dem er am liebsten Zeit verbringt. Wenn er aber ein Abendessen mit einer Person seiner Wahl haben könnte, würde er gerne mit Muhammad Ali dinieren. "Ich würde mich mit ihm zusammensetzen und mit ihm über sein Leben und seine Erfahrungen sprechen und ihm zuhören." Generell scheint Hamilton aber schon immer ein kommunikativer Mensch gewesen zu sein. "Meine Lehrer schrieben in mein Zeugnis, dass ich zu viel rede. Ich sei zwar ein netter Junge, aber nicht sehr aufmerksam. Bei mir drehte sich immer alles ums Rennfahren."

Richtige Kindheitsidole, denen er als junger Rennfahrer nacheiferte, hatte er aber nicht. "Natürlich war Ayrton Senna, als ich ihn fahren sah, eine gewisse Inspiration für mich. Er war kein Held, ich betrachte Menschen nicht so und will auch nicht, dass man mich als Helden anbetet." Eine Inspiration waren für ihn aber auch Muhammad Ali und der Leichtathlet Linford Christie. "Wenn ich aber nach einem persönlichen Helden gefragt werden, dann wäre dieser am ehesten mein Vater, weil er viel mehr für mich getan hat als jeder andere."

Dieser kaufte ihm auch seinen ersten fahrbaren Untersatz. "Ein Go-Kart, als ich acht Jahre alt war." Ansonsten wuchs Hamilton in bescheidenen Verhältnissen auf, weshalb er sehr vorsichtig mit seinem Geld umgeht. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Jenson Button, der durchsichtige Schuhe als seinen größten Fehleinkauf bezeichnet, kann der 25-Jährige nicht mit solchen Anekdoten aufwarten. "Ich denke über alles genau nach, bevor ich es kaufe." Wie auch bei seiner ersten CD. "Das war Michael Jacksons 'Thriller'".

Als größtes Laster bezeichnet Hamilton seine Vorliebe zu Süßigkeiten. "An einem Rennwochenende esse ich ständig welche." Seinen peinlichsten Moment beschreibt er folgendermaßen: "Ich bin einmal gegen einen Laternenmast gelaufen, noch dazu vor den Kameras. Eigentlich wollte ich den Fotografen entwischen, schaute wohin ich gehen könnte und Bumm! Das war in allen Zeitungen."

Fotoquelle: xpb.cc


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