Felipe Massa und Ferrari wollen in Istanbul erneut gute Ergebnisse einfahren

Formel 1 2010

— 26.05.2010

Ferrari: Ein Sieg zum 800. Rennjubiläum?

Fernando Alonso und Felipe Massa wollen Ferrari das 800. Rennjubiläum versüßen: Beim Großen Preis der Türkei wollen die Roten um den Sieg kämpfen

Nach dem Gastspiel auf dem Stadtkurs von Monte Carlo tritt die Formel 1 am Wochenende in der Türkei auf den Plan - und auf der Rennstrecke bei Istanbul schlug sich Ferrari in den vergangenen Jahren ziemlich gut. Speziell Felipe Massa kommt mit dem Otodrom am Bosporus ausnehmend gut zurecht und erhofft sich auch für den diesjährigen Türkei-Auftritt eine gute Chance auf den Rennsieg.

"Ich habe großartige Erinnerungen an diese Strecke. Ich liebe es, dort zu fahren", sagt der Brasilianer vor dem siebten Saisonlauf. "Drei von fünf Rennen auf diesem Kurs habe ich gewonnen. Das ist eine schöne Geschichte in meiner Karriere und verschafft mir nur noch mehr Motivation, um noch härter um den Sieg zu kämpfen. Ich hoffe auf ein gutes Wochenende und dass alles prima funktioniert."

"Wir können sicherlich ein gutes Auto an den Start bringen. Sollte alles klappen, dann haben wir gewiss ein konkurrenzfähiges Fahrzeug", meint Massa und fügt hinzu: "Zunächst einmal ist es aber ein großes Vergnügen für mich, ein Teil dieser 800 Grands Prix von Ferrari zu sein. Ich werde in der Türkei mein Bestes geben und will um den Sieg fahren, um das Rennjubiläum gebührend zu feiern."

Laut der Zählweise von Ferrari ist es schon an diesem Wochenende soweit, weitere Statistiken halten den anschließenden Großen Preis in Kanada für das Jubiläumsrennen des italienischen Rennstalls. Istanbul oder Montréal - Massa ist begeistert und beeindruckt zugleich: "Das zeigt, wie wichtig Ferrari für diesen Sport ist", so der 29-Jährige. "Es ist ein tolles Gefühl, Teil dieser Geschichte zu sein."

Massa will seine Istanbul-Bilanz ausbauen

Und eben dieser möchte Massa am Wochenende ein neues Erfolgskapitel hinzufügen, denn seit 2006 war der brasilianische Rennfahrer in Istanbul stets sehr gut unterwegs. An seinen ersten Grand-Prix-Erfolg erinnert sich der Ferrari-Pilot nur zu gerne: "Dein erster Sieg ist einfach etwas Besonderes und diesen Großen Preis werden ich nie vergessen. Es war damals ein sehr schwieriges Rennen."

"Fernando Alonso und Michael Schumacher kämpften um den Titel und lagen die gesamte Zeit über miteinander im Clinch. Ich führte das Rennen an, also war jede einzelne Runde wichtig", gibt Massa rückblickend zu Protokoll. "Nach diesem ersten Sieg habe ich noch viele weitere Grands Prix auf anderen Strecken gewonnen. Ich denke, dieses Rennen hat mich deutlich stärker gemacht."

Um Motivation zu tanken, unternahm Teamkollege Alonso wenige Tage vor dem siebten Saisonlauf der Formel 1 einen Ausflug nach Südtirol. Dort verfolgte der Spanier gemeinsam mit Teamchef Stefano Domenicali das Einzelzeitfahren der Giro d'Italia von San Vigilio di Marebbe bis Plan de Corones und durfte sogar auf einem Begleitmotorrad hinter Carlos Sastre mitfahren.

Alonso: Von Südtirol an den Bosporus

Abschließender Programmpunkt war die Teilnahme an der Siegerehrung, wo Alonso einen weiteren Landsmann traf: David Arroya behielt das pinkfarbene Trikot des Gesamtführenden. "Ich bin zum ersten Mal bei der Giro und freue mich sehr darüber", hält Alonso in Südtirol fest und fügt hinzu: "Ich bin ein Freund von Carlos Sastre und unterstütze ihn und alle anderen spanischen Radfahrer."

In der Türkei konzentriert sich der 28-Jährige hingegen wieder voll und ganz auf seine eigene sportliche Leistung: "Istanbul wird ein sehr wichtiges Rennen für uns - nicht nur in Bezug auf diese Saison, sondern auch im Hinblick auf die Geschichte Ferraris. Es ist der 800. Grand Prix für die Scuderia. Das ist eine weitere Motivation, um ein gutes Ergebnis und vielleicht ein Podium zu erzielen."

"Das Team hat ihn den Tagen nach Monaco sehr hart gearbeitet. Aus diesem Grund reise ich zuversichtlich in die Türkei", so Alonso. "Und wenn man bedenkt, dass ich in den ersten sechs Saisonrennen gleich zu Beginn vier Mal im Hinterfeld zu finden war, und ich dennoch nur drei Punkte hinter der Spitze auf dem dritten WM-Rang liege, dann gibt es keinen Grund, nicht zufrieden zu sein."

Fotoquelle: Ferrari


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