Dritte Pole in Folge: Mark Webber zeigte es mal wieder allen...

Formel 1 2010

— 29.05.2010

Red Bull: Wieder extrem schnell - aber anfällig

Siebtes Rennen, siebte Pole - aber wieder ein technisches Problem: Red Bull zeigte im Istanbul-Qualifying bekannte Stärken aber auch bekannte Schwächen

Das Auto des Red Bull-Teams ist nach wie vor das Maß aller Dinge. Zum siebten Mal holte der österreichische Rennstall die Pole-Position, zum dritten Mal in Folge mit Mark Webber. Während der Australier die Stärke des Autos überragend in Szene setzte, war es wieder einmal Sebastian Vettel, dem die Technik einen Strich durch die Rechnung machte. Der Deutsche wurde so eingebremst und kam mit 0,465 Sekunden Rückstand auf den dritten Rang.

"Der heutige Tag verlief gut", so Webber über die Qualifikation zum Großen Preis der Türkei. "Wir hatten während des Trainings am Morgen ein Problem, also bin ich spät zu unserem ersten Versuch auf den härteren Reifen auf die Strecke gegangen. Dies bedeutete, dass ich aus diesem Grund etwas schlecht vorbereitet in das Qualifying ging, das war keine ideale Vorbereitung. Aber wir konnten uns wieder fokussieren und waren gerüstet."

"Rund vier Minuten, bevor wir zum ersten Qualifying-Teil auf die Strecke gingen, wurden ein paar neue Teile an mein Auto montiert, was von den Jungs eine großartige Leistung war. Es ist eine großartige Position, von der ich morgen in das Rennen starte, aber jede Veranstaltung ist einzigartig, und hat ihre eigenen Herausforderungen. Wir wissen, dass die Reifen hier sehr hart rangenommen werden, es sollte also ein interessantes Rennen werden. Ich freue mich darauf."

"Der erste und der zweite Qualifying-Durchgang verliefen sehr reibungslos", so Vettel. "Ich war über das Auto glücklich, und es gab keine Probleme. Im dritten Qualifying-Durchgang war die Runde bis zur zwölften kurve brillant, dann blockierten beim Bremsen die Vorderreifen ein wenig, was kein Problem ist. Es war jedoch ziemlich seltsam, da das innere Vorderrad einfach weiter blockierte und nicht mehr zur Normalität zurückkehrte."

"Als ich in Kurve 13 fuhr, lenkte ich nach rechts und die Räder begannen sich wieder zu drehen, und das gleiche passierte als ich ihn Kurve 14 fuhr. Das innere Rad blockierte sehr schnell, das Auto schien nicht anzuhalten, ich verlor aus diesem Grund Zeit. Auf dem zweiten Versuch erhielt ich in der ersten Kurve die Bestätigung, dass es ein Problem gab, da ich auf die Bremsen trat und geradeaus fuhr. Ich verlor die Fähigkeit, das Auto abzubremsen, und das innere Rad machte nicht das, was es tun sollte."

"Im ersten und im zweiten Qualifying-Durchgang hatten wir alles im Griff, aber im dritten Qualifying-Teil nicht, dass ist ziemlich frustrierend. Das gesamte Wochenende über fühlte ich mich sehr gut, besonders heute. Der dritte Rang ist immer noch eine gute Position. Ich befinde mich auf der sauberen Seite der Startaufstellung, und es ist Morgen ein langes Rennen. Es ist schwierig, mit dem neuen Reglement Plätze gutzumachen, aber wir werden sehen, was wir leisten können."

"Das war heute eine weitere großartige Leistung von Mark", lobte Teamchef Christian Horner. "Dies ist seine dritte Pole in Folge, und die siebte des Teams in diesem Jahr, was eine großartige Leistung ist. Für Sebastian war es schwierig, der im letzten Teil des Qualifyings ein Problem mit seinem Auto bekam, nachdem er im ersten und im zweiten Qualifying-Teil das schnellste Auto war. Wir müssen verstehen, was das Problem war, da ihn dies ziemlich viel Zeit gekostet hat. Es ist jedoch großartig, dass er dennoch den dritten Platz gerettet hat."

"Das war eine weitere beeindruckende Leistung von Mark", so Fabrice Lom, Chefingenieur von Renault. "Mit demselben Motor hat er die dritte Pole in Folge geholt. Wir sind aus diesem Grund mit unserem Drei-Pole-Motor sehr glücklich. Unser Fokus morgen wird es nun sein, aus ihm einen Drei-Siege-Motor zu machen. Für Sebastian war es schade, der meiner Meinung nach heute auch die Möglichkeit hatte, die Pole-Position zu holen."

"In Bezug auf den Motor verlief heute alles reibungslos, wesentlich besser als gestern, als wir an Marks Auto einen Motorschaden hatten. Das war keiner, der uns Sorgen bereitet, aber es ist nie gut, während eines Rennwochenendes einen Defekt zu haben. Wir entschuldigen uns also dafür bei Mark. Lasst uns hoffen, dass wir morgen erneut einen reibungslosen Tag haben werden."

Fotoquelle: xpb.cc


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