Adrian Sutil hofft, in Kanada ebenfalls mit F-Schacht fahren zu können

Formel 1 2010

— 02.06.2010

Sutil über Kanada: Traktion und Topspeed sind gefragt

Force-India-Pilot Adrian Sutil erläutert die Herausforderungen des Circuit Gilles Villeneuve und spricht über die jüngste Entwicklung seines Teams

Beim Großen Preis der Türkei landete Adrian Sutil einmal mehr in den Punkten, nun will der deutsche Rennfahrer auch in Kanada in die Top 10 vordringen. Dabei helfen soll dem Force-India-Piloten nicht zuletzt das neue F-Schacht-System, welches das Team in Istanbul erstmals im Praxistest erprobte. Die dort gewonnen Erkenntnisse sollen Sutil beim Kanada-Grand-Prix zum Vorteil gereichen.

Das wünscht sich der 27-Jährige zumindest: "Tonio hatte das System schon in der Türkei im Einsatz, ich hingegen nicht. Hoffentlich können wir es auch an meinem Auto zum Funktionieren bringen", sagt Sutil wenige Tage nach dem Rennen am Bosporus. "Wir wollen den F-Schacht unbedingt weiter entwickeln, denn er bringt einen großen Bonus mit sich" - speziell auf den langen Geraden von Montréal.

Doch auf diesen Abschnitten sind auch noch ganz andere Dinge gefragt. Sutil erläutert: "Auf den Geraden brauchst du in erster Linie einen kraftvollen Motor. Gleichfalls solltest du einen Rennwagen haben, der nur wenig Luftwiderstand aufweist. Hast du all das, bist du in Kanada richtig schnell unterwegs", nennt der Deutsche das Rezept für ein erfolgreiches Gastspiel in Nordamerika.

"In Kanada gibt es keine schnellen Kurven, in denen du mit einer guten Aerodynamik sehr viel an Zeit gewinnen kannst", fährt der Formel-1-Routinier fort. "Gute Traktion, ein weiches Fahrwerk über den Kerbs und reichlich Topspeed sind in Montréal daher die wichtigsten Elemente. Die Strecke kann aber auch sehr knifflig sein, denn dort hast du für gewöhnlich nur sehr wenig Grip", hält Sutil fest.

"Es gibt lange Geraden und einige knackige Schikanen. Daher ist man in Kanada mit wenig Abtrieb unterwegs - und dadurch ist das Auto sehr schwierig zu fahren. Du hast einfach weniger Grip als auf anderen Strecken. Hinzu kommt, dass Montréal eigentlich ein Stadtkurs ist - aber ein sehr schöner", wie Sutil abschließend zu Protokoll gibt. "Das Rennfahren macht dort jedenfalls sehr viel Spaß."

Fotoquelle: xpb.cc


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