Red Bull musste bei den letzten beiden Rennen den RB6 modifizieren

Formel 1 2010

— 02.06.2010

Red Bull an der Grenze des Reglements

Red Bull musste in Istanbul die hinteren Zugstreben modifizieren - Adrian Neweys Gratwanderung mit dem Reglement

Die Formel-1-Rennställe beobachten sich gegenseitig und zeigen jedes noch so kleine Detail, dass nicht dem Reglement entsprechen könnte, bei der FIA an. Zu Beginn der Saison war McLaren mit dem F-Schacht und dem Diffusor im Kreuzfeuer der übrigen Rennställe. Nun ist Red Bull mit dem RB6 in den Blickpunkt gerückt. Das schnellste Auto ist der Konkurrenz immer ein Dorn im Auge.

In Monaco wurde Red Bull angewiesen, den Diffusor vor dem Rennen zu modifizieren. Hat man von unten auf den Luftkanal geblickt, verdeckte ein kleiner Zusatzflügel eine Öffnung, durch die man, laut Regelwerk, den Himmel sehen muss. Trotz Modifikation fuhr das österreichische Team aber zu einem sicheren Doppelsieg.

In Istanbul wurde bei der technischen Abnahme wieder etwas am Red Bull bemängelt, wie unsere Kollegen von 'Auto Motor und Sport' berichten. Die hinteren Zugstreben mussten getauscht werden, da sie als Flügelprofil ausgelegt waren und 20 Grad angewinkelt waren. Erlaubt sind hingegen nur maximal fünf Grad. Red Bull wollte mit den Zugstreben also zusätzlichen Abtrieb erzeugen. Das Team ersetzte sie durch runde Rohre. In FIA-Kreisen ist man darüber nicht glücklich, dass Red Bull so sehr mit den Toleranzen spielt.

Fotoquelle: Red Bull/Getty


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