Ralf Schumacher sitzt beim Comeback seines Bruder "erste Reihe fußfrei"

Formel 1 2010

— 02.06.2010

Ralf Schumacher: "Michael bleibt eine Weile"

Für Ralf Schumacher war der Grand Prix von Spanien die Wende bei Bruder Michael, der seiner Meinung nach noch länger Formel 1 fahren wird

Nach dem dürftigen Saisonbeginn stand Michael Schumacher in der Kritik: Teamkollege Nico Rosberg führte den Rekordweltmeister vor, von Siegen war er ohnehin weit entfernt. Doch dann kam Barcelona und das große Aerodynamik-Update am Mercedes W01: Viele sahen daher den Grand Prix von Spanien als letzte Chance für den Deutschen, dementsprechend groß war der Druck, der auf seinen Schultern lastete. Doch siehe da, seitdem hat Schumacher zumindest seinen Teamkollegen im Griff.

Das ist auch Bruder Ralf Schumacher aufgefallen. Für den DTM-Piloten war Barcelona ganz klar die Wende, wie er gegenüber '422race.com' erklärt: "Er hatte einen etwas schwierigen Start, doch mit dem in Barcelona eingeführten Paket läuft es viel besser." Um diese allgemeine Verbesserung zu erreichen, reichte es laut Ralf Schumacher allerdings nicht aus, das Auto zu verändern: "Er musste auch seine Fahrstil ändern, die Autos haben sich ja in der Zeit, in der er pausierte, stark verändert."

Schumacher hat bei Mercedes einen Dreijahresvertrag unterschrieben - dass der Superstar vorzeitig das Handtuch werfen könnte, glaubt sein Bruder nicht: "Ich denke, er ist glücklich mit dem was er macht und soweit ich weiß, handelt es sich um einen Dreijahresplan. Er wird also noch eine Weile da sein." Und wie sieht Ralf Schumacher selbst seine Zukunft? Liebäugelt er gar mit einer Wiederholung der legendären Bruderduelle Anfang dieses Jahrtausends in der Formel 1? "Wenn ich ein Angebot von einem guten, starken Team habe, dann könnte ich mir ein Comeback vorstellen", stellt er klar. "Aber es interessiert mich nicht, im hinteren Feld zu fahren."

Dennoch wurde Ralf Schumacher Anfang des Jahres mit StefanGP in Verbindung gebracht. Was war da dran? "Nichts", sagt Schumacher. "Nur Gerüchte. Ich habe Zoran (Stefanovic, d. Red.) einmal getroffen, er ist ein netter Kerl, doch das ist es auch schon." Derzeit arbeite er nicht aktiv an einer Rückkehr in die Formel 1: "Ich bin recht glücklich in der DTM." Eine überraschende Aussage, da der Kerpener auch in seinem dritten DTM-Jahr enttäuscht, obwohl er in einem aktuellen Mercedes sitzt.

Fotoquelle: xpb.cc


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