Bernie Ecclestone (r.) will das Reifenthema endlich vom Tisch haben

Formel 1 2010

— 03.06.2010

Reifen: Ecclestone drängt auf Vertragsabschluss

Bernie Ecclestone gehen die Diskussionen über den künftigen Reifenlieferanten auf die Nerven: "Wir sollten jetzt einen Vertrag unterzeichnen"

Anfang November des vergangenen Jahres hat Bridgestone bekannt gegeben, sich zum Ende der Saison 2010 als Reifenlieferant aus der Formel 1 zurückzuziehen. Ein halbes Jahr später ist immer noch nicht entschieden, welcher Hersteller die Rolle der Japaner künftig einnehmen wird. Von Pirelli liegt bereits seit Wochen ein unterschriftsreifes Angebot auf dem Tisch, doch zuletzt haben am Rande des Großen Preises der Türkei erneut Gespräche mit Michelin stattgefunden.

Bernie Ecclestone ist von der Hängepartie genervt. "Warum reden wir weiterhin darüber? Es wurde schon über alles diskutiert", zitiert 'Motorsport.com' den Formel-1-Boss. Der 79-Jährige möchte offenbar keine weitere Zeit verlieren und endlich zu einem Ergebnis kommen. "Wir sollten jetzt einen Vertrag unterzeichnen."

Während es lange Zeit so aussah, als sei ein Vertragsabschluss mit Pirelli lediglich Formsache, denken einige Teams seit dem vergangenen Wochenende offenbar wieder ernsthaft über das Michelin-Angebot nach. Der französische Hersteller möchte allerdings nicht von vornherein als alleiniger Ausrüster sämtlicher Teams feststehen.

"Dies ist für Michelin mehr eine grundsätzliche Frage", so McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Michelin hatte sich Ende 2006 aus der "Königsklasse" zurückgezogen, da man mit dem Wunsch der Teams nach einem alleinigen Reifenlieferanten nicht einverstanden war. Ein erneuter Einstieg Michelins in die Formel 1 hängt also davon ab, ob es künftig auch anderen Herstellern gestattet sein wird, Teams mit Reifen zu versorgen.

Fotoquelle: xpb.cc


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