In dieser Saison konnte Adrian Sutil mit seinem VJM03 bereits 22 Punkte holen

Formel 1 2010

— 05.06.2010

Sutil: "Ich kann zufrieden sein"

Der deutsche Formel-1-Pilot Adrian Sutil über sein Vorankommen beim Force India-Rennstall, gestiegene Ansprüche und das Fahren am Limit in seinem Dienstwagen.

Für Adrian Sutil geht in dieser Saison ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung: Erstmals in seiner noch jungen Formel-1-Karriere hat der deutsche Rennfahrer ein Auto, mit dem er regelmäßig in die Top 10 vordringen kann. Entsprechend hat sich Sutil fest vorgenommen, möglichst bei jedem Grand Prix zu punkten. In vier von sieben Fällen ist dies dem 27-Jährigen bislang prompt auch gelungen.

"Damit kann zufrieden sein", wird Sutil von 'Autosport' zitiert. "Für mich ist am wichtigsten, dass ich bei der Abreise vom Rennplatz sagen kann, dass ich mein Bestmöglichstes getan habe. Ich tue das für mich. Ich will hier erfolgreich sein", meint der VJM03-Pilot und fügt hinzu: "Es ist prima, mit einem kleinen Team regelmäßig in den Punkten zu landen - und das ist Force India noch immer."

Umso mehr freut sich Sutil über sein bisheriges Abschneiden in der laufenden Saison: "Ich bin glücklich - und ich bin nur sehr schwer zufrieden zu stellen. Ich schaue mir selbst genau auf die Finger und analysiere all das im Detail. Es gab aber schon viele Rennen, bei denen ich mir im Anschluss eingestehen musste: 'Das war das Maximum.' Dennoch war ich zufrieden mit meiner Leistung."

"Im vergangenen Jahr musste ich manchmal zu viel riskieren, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen", gibt der Deutsche rückblickend zu Protokoll. "Da war es natürlich einfach, über das Limit hinaus zu schießen und einen heftigen Crash zu bauen. Dann zeigen die Leute mit dem Finger auf dich und sagen, dass du viele Unfälle hast", sagt Sutil. Inzwischen kennt er auch den Gegenpart.

"Wenn du ein recht schwaches Auto in die erste Startreihe stellst, bist du plötzlich der Held", so der 27-Jährige. "So ist es nun einmal. Es ist ja kein Geheimnis, dass du ein konstantes Auto brauchst, um etwas zu beweisen. Ich denke, in diesem Jahr habe ich ein solches Fahrzeug. Aus diesem Grund kann ich konstant auf diesem Niveau agieren", erläutert der langjährige Force-India-Rennfahrer.

"Ich weiß, was drin ist, und muss nicht über das Limit hinaus Druck machen. Im vergangenen Jahr war das anders. Wir hatten einen recht schlechten Start, beschlossen die Saison aber ziemlich ordentlich - mit einem Auto, das gelegentlich auf das Podium fahren konnte", meint Sutil. "Das passierte aber alles so schnell. Manchmal weißt du da gar nicht, wie du in solchen Situationen reagieren sollst."

Fotoquelle: xpb.cc


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