Die Cosworth-Mannschaft freut sich auf die Reise nach Montréal

Formel 1 2010

— 08.06.2010

Cosworth: Montréal kommt uns entgegen

Motorenlieferant Cosworth sieht sich für den anstehenden Grand Prix von Kanada gerüstet - Höchstgeschwindigkeit ist entscheidend

Die Formel 1 war sich in einem Punkt selten so einig wie vor dem anstehenden Grand Prix von Kanada: die Rückkehr nach Montréal ist eine gute Idee. Nachdem das Rennen auf dem Circuit Gilles Villeneuve 2009 aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Veranstaltern und Rechteverwalter Bernie Ecclestone ausfiel, steht am kommenden Wochenende die 31. Ausgabe des Rennens auf der Île Notre Dame auf dem Programm.

Sämtliche Fahrer und Teams betonen dieser Tage, wie gern sie in die kanadische Metropole am Sankt-Lorenz-Strom reisen, wie toll während des Rennwochenendes die Atmosphäre in der Stadt und vor allem wie einzigartig der knapp 4,4 Kilometer lange Kurs sei. Motorenlieferant Cosworth bildet da keine Ausnahme.

"Die Rückkehr des Kanadischen Grand Prix bringt eines der beliebtesten Rennen des Sports in den Formel-1-Kalender zurück", heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Motorenbauers.
Gleichzeitig sei der Circuit Gilles Villeneuve einer der anspruchsvollsten Kurse für die Bremsen und die Motoren.

"Die Kombination aus langen Geraden und langsamen Kurven erfordert eine Abstimmung mit niedrigem Abtrieb und ausgezeichneter Stabilität beim Bremsen, in Verbindung mit guter Traktion in den Kurven und viel Drehmoment beim Beschleunigen." Deshalb seien die Teams gezwungen, den Luftwiderstand ihrer Autos möglich gering zu halten und die Motorleistung zu optimieren.

"Die Verfügbarkeit und Leistung von F-Schacht-Systemen wird für jene Teams wichtig sein, die nach wie vor ihre 2010er-Autos weiterentwickeln", heißt es bei Cosworth weiter. Gemeint ist damit offensichtlich Williams, das als einziges Cosworth-Team über ein solches System verfügt.

Cosworth glaubt mit seinem CA2010-Motor für den Grand Prix gut gerüstet zu sein. Die gesamte Runde dauert weniger als 80 Sekunden und der Vollgasanteil in etwa 60 Prozent beträgt, kommt es vor allem auf Höchstgeschwindigkeit an. Dies komme den Cosworth-Motoren entgegen. So sei Williams in Sachen Topspeed schon mehrmals in dieser Saison unter den sechs schnellsten Fahrzeugen gewesen.

Fotoquelle: xpb.cc


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