Mark Webber freut sich auf eine weitere Saison im Red-Bull-Team

Formel 1 2010

— 10.06.2010

Red-Bull-Verbleib "leichte Entscheidung" für Webber

Mark Webber erklärt, warum er für ein weiteres Jahr bei Red Bull unterschrieben hat, und dementiert Gerüchte über teaminterne Spannungen

Unmittelbar nach der teaminternen Kollision mit Sebastian Vettel in Istanbul kam die Vertragsverlängerung von Mark Webber bei Red Bull für viele doch ein wenig überraschend. Der Australier hat für ein weiteres Jahr, also bis Ende 2011, beim österreichisch-britischen Team unterschrieben - und ist mit dieser Entscheidung glücklich.

"Es war eine leichte Entscheidung für mich, 2011 bei Red Bull Racing zu bleiben", begründet Webber in seiner Kolumne für den australischen 'Daily Telegraph'. "Warum sollte ich ein Siegerteam verlassen wollen? Die meisten Fahrer würden ihren rechten Arm dafür opfern, die Möglichkeiten zu haben, die ich in dieser Saison habe. Insofern bin ich sehr glücklich darüber, für ein weiteres Jahr bei diesem Team zu bleiben."

Der 33-Jährige schreibt auch über sein "großartiges" Verhältnis "zu jedem einzelnen bei Red Bull. Die Fabrik in Milton Keynes ist wie ein zweites Zuhause für mich." Dabei dürften ihm in Istanbul Zweifel gekommen sein, ob die Sympathien von Red Bull nicht doch eher bei Vettel liegen, denn unmittelbar nach der Kollision wurde die Schuld quasi aus der Hüfte heraus gleich mal ihm zugeschrieben. Erst später wurde diese Einschätzung unter Druck von außen revidiert.

Gut möglich, dass man Webbers Vertrag auch gerade jetzt verlängert hat, um die Wogen zu glätten. Der WM-Leader nimmt das dankend an und gibt Komplimente zurück: "Das Management hat mir gegenüber große Loyalität und viel Geduld bewiesen, als ich mir in Tasmanien vor 18 Monaten das Bein gebrochen habe. Ich hoffe, dass wir gemeinsam weitere Erfolge feiern und unser Ziel, den Gewinn der Weltmeisterschaft, erreichen werden."

Die Kollision von Istanbul habe auf seine Entscheidung "keinerlei Auswirkungen" gehabt: "Es war ein Rennunfall. Auch wenn es schade war, dass Seb nicht ins Ziel fahren konnte, gab es zwischen uns nachher kein böses Blut. Wir arbeiten gut zusammen, haben einen ähnlichen Fahrstil, was dem Team bei der Weiterentwicklung des Autos hilft, und kommen ziemlich gut miteinander aus", gibt Webber zu Protokoll.

Fotoquelle: xpb.cc


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