Felipe Massa genießt das volle Vertrauen des Ferrari-Teams

Formel 1 2010

— 10.06.2010

Massa über Ferrari-Unterschrift erleichtert

Felipe Massa freut sich über seinen neuen Ferrari-Vertrag und erklärt, warum er selbst nach dem Unfall nie an Rücktritt gedacht hat

Es sei "einfach fantastisch", erneut bei Ferrari zu unterschreiben, berichtet Felipe Massa. Der Vertrag des Brasilianers wurde gerade erst bis Ende 2012 verlängert - und das, obwohl seine Leistungen zuletzt nicht immer überragend waren und viele schon Robert Kubica an die Seite von Fernando Alonso geschrieben hatten.

Aber Ferrari spricht Massa auf diese Weise ausdrücklich das Vertrauen aus und will ihm auf diese Weise wohl auch psychologisch den Rücken stärken. Das scheint zu gelingen: "Der neue Vertrag beweist, welches Vertrauen das Team in mich setzt", freut sich der 29-Jährige. "Ferrari ist das Team, für das ich schon immer fahren wollte. Das gerade ist meine fünfte WM-Saison für Ferrari. Weitere zwei Jahre zu bleiben, ist ein fantastisches Gefühl."

Umso mehr, als Teamchef Stefano Domenicali und Präsident Luca di Montezemolo mit der Vertragsverlängerung nicht erst auf ein erlösendes Erfolgserlebnis gewartet, sondern dem intern überaus beliebten Massa im Voraus ihr Vertrauen geschenkt haben. Dabei hätte es in den nächsten Jahren durchaus Möglichkeiten gegeben, den Brasilianer probat zu ersetzen. Kubica hätte daran ebenso Interesse gehabt wie wohl auch Mark Webber, der erst kürzlich bei Red Bull unterschrieben hat.

Aber: "Seit ich für Ferrari fahre, gibt es jedes Jahr andere Gerüchte", winkt Massa unbesorgt ab. "Ich zerbreche mir deswegen nicht den Kopf. Ich kümmere mich nur um das, was ich will, um meine Aufgabe im Team, darum, wie die Leute arbeiten und wie sie mich respektieren. Das ist das Wichtigste, nicht die Gerüchte, die wir hören. Von den Gerüchten in den vergangenen Jahren ist kein einziges wahr geworden. Mehr muss ich dazu nicht sagen."

Auch nicht über sein Comeback nach dem Unfall in Budapest, an dem er nie einen Zweifel hatte: "Schon kurz danach war alles wieder normal. Ich hatte einen Riesenschädel, aber ich dachte wie immer! Einen Monat später fuhr ich wieder Kart und ich fühlte mich nicht anders, also war wieder alles wie davor. Selbst auf der PlayStation fuhr ich wieder die gleichen Rundenzeiten. Darum habe ich nie darüber nachgedacht, meine Karriere zu beenden", erklärt Massa.

Fotoquelle: xpb.cc


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