Sam Michael diskutiert mit Frank Williams die verschiedenen Möglichkeiten

Formel 1 2010

— 13.06.2010

Michael: Safety-Car-Einsatz ist sehr wahrscheinlich

Sam Michael rechnet damit, dass es im Rennen in Montréal zu einem oder mehreren Safety-Car-Einsätzen kommen wird

Vor dem Rennen auf der Île Notre Dame in Montréal stellen sich den Teams vor allem zwei Fragen: Kommt es schon früh im Rennen zu einer Safety-Car-Phase? Mit welchen Reifen sollte man ins Rennen starten? Sam Michael, Technischer Direktor des Williams-Teams, erläutert seine Gedanken, die er sich diesbezüglich vor dem Start um 18 Uhr MESZ macht.

"Wir haben uns noch nicht entschieden, ob wir auf der harten oder der weichen Mischung starten werden", so Michael. "Es gibt zwei verschiedene Ansätze. Wenn man davon ausgeht, dass es in der Frühphase des Rennens eine Safety-Car-Phase geben wird, nimmt man die weichen Reifen, um sie benutzt zu haben und sie wieder runterzubekommen."

"Wenn man aber nicht glaubt, dass das Safety-Car nicht herauskommt, möchte man womöglich auf der harten Mischung sein, um zwei lange Stints fahren zu können", so Michael weiter. Der Grand Prix von Kanada werde so oder so mindestens ein Zwei-Stopp-Rennen, da man aufgrund des hohen Reifenverschleiß mit nur einem Reifenwechsel unmöglich die Distanz von 70 Runden überstehen könne.

Williams stellt mit Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg die beiden bestplatzierten Fahrer, die vor dem Rennstart ihre Reifen frei wählen dürfen. Michael möchte daher nicht ausschließen, dass man seine Piloten womöglich mit unterschiedlichen Strategien ins Rennen schicken könnte, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Doch ein Blick in die Vergangenheit lässt Michael davon ausgehen, dass Safety-Car-Pilot Bernd Mayländer mit hoher Wahrscheinlichkeit während des Rennens ausrücken wird. "Die Wahrscheinlichkeit eines Safety-Car-Einsatzes ist hier sehr hoch. Das war schon immer so. Wir hatten hier schon in 19 Rennen Safety-Car-Phasen, manchmal bis zu vier pro Rennen."

Vieles spricht dafür, dass dies im diesjährigen Rennen kaum anders sein wird. "Jetzt haben wir sechs weitere Autos in der Startaufstellung und dazu zwei Reifentypen, die aufgrund des starken Grainings schwer zu fahren sein werden - all das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Safety-Car-Einsätzen", so Michael abschließend.

Fotoquelle: xpb.cc


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