Zu wenig Sprit: Lewis Hamilton stellte sein Auto in der Auslaufrunde ab

Formel 1 2010

— 14.06.2010

FIA: Fahrer müssen Auslaufrunde beenden, sonst Strafe

Laut FIA wird es in Zukunft Sanktionen geben, wenn aus gewichtstaktischen Gründen die Auslaufrunde nach dem Qualifying nicht zu Ende gefahren wird

War es ein taktischer Kniff oder haben sich die McLaren-Ingenieure bei der Benzinkalkulation vertan? Im Fahrerlager in Montréal herrschte die Meinung, dass es eher Taktik war: Lewis Hamilton musste sein Auto in der Auslaufrunde nach dem Qualifying am Streckenrand abstellen. McLaren hatte dies dem Polesitter aufgetragen, es wäre sonst zu wenig Sprit im Tank für die obligatorische Treibstoffkontrolle durch die FIA gewesen.

Doch die Regelhüter sprachen gegen den Ex-Weltmeister und sein Team eine Strafe von 8200 Euro aus. Man unterstellte McLaren, sich durch diese Aktion einen unfairen Vorteil geschaffen zu haben - das Auto war wegen der geringeren Spritladung leichter als die der Konkurrenten, die über diese Aktion naturgemäß wenig erfreut waren. Mercedes-Teamchef Ross Brawn tobte und meinte, Hamilton habe einen wesentlich größeren Vorteil aus der geringeren Spritladung gezogen, die Geldstrafe sei zu "billig".

Renndirektor Charlie Whiting jedenfalls fand nach dem Zwischenfall klare Worte und gab den Teams mittels einer Aussendung bekannt, dass eine Wiederholung dieser Aktion eine Strafe nach sich ziehen wird: "Jedes Team wird in Zukunft vor den Stewards erklären müssen, warum sein Auto in Auslaufrunde stehengeblieben ist. Wenn diese mit der Begründung nicht zufrieden sind, weil dies durch den Fahrer oder das Team verursacht wurde, und sie das Gefühl haben, dass daraus ein Wettbewerbsvorteil gezogen werden konnte, werden entsprechende Sanktionen folgen."

Fotoquelle: xpb.cc


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