Sauber lässt die Vergangenheit mit BMW nun endgültig hinter sich

Formel 1 2010

— 22.06.2010

Sauber will BMW aus Teamnamen streichen lassen

Sauber will den bislang kuriosen Teamnamen in der FIA-Nennliste nun doch abändern lassen: Formel-1-Kommission und FIA-Weltrat entscheiden

Ferrari im Heck, BMW im Namen. Dieses Kuriosum hat Sauber in der aktuellen Saison durch viele Wochen geschleppt. Weil Peter Sauber sein Team kurzfristig nach dem Rückzug von BMW zurückgekauft hatte, war die schweizerische Mannschaft seither als BMW Sauber F1 Team in der Formel-1-Weltmeisterschaft eingeschrieben. Die Nennung stammte noch aus Zeiten der bayerischen Herrschaft über das Team.

Aus Gründen, die unter anderem in der im Concorde-Agreement verankerten Regelung zu Verteilung der Vermarktungserlöse liegen, hatte Sauber zunächst den alten Teamnamen beibehalten. "Es ist nicht notwendig" - mit diesen Worten hatte Peter Sauber noch vor gut einem Monat eine Änderung des Teamnamens lächelnd vom Tisch gewischt. Nun handelt der Schweizer aber doch.

Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' hat Sauber in der Sitzung der Formel-1-Kommission am Montag den Antrag gestellt, den Namen ändern zu dürfen. In dem Gremium sitzen neben Vertretern der Teams auch Mitglieder von FOM, FIA, Veranstaltern, sowie Gesandte von Reifen- und Motorenherstellern. Ob dem Antrag von Sauber zugestimmt wird, entscheidet sich erst am Mittwoch in der nächsten Sitzung des FIA-Weltrates.

Bei BMW und Ferrari war der bisherige Teamname BMW Sauber F1 Team zwar nicht sonderlich beliebt, aber aufgrund der besonderen Situation bei den Schweizern hatte man die kuriose Betitelung geduldet, um der Mannschaft keinen finanziellen Schaden zuzufügen. Sollte der Antrag des schweizerischen Teams vom FIA-Weltrat akzeptiert werden, würde die Mannschaft in Zukunft unter dem einfachen Namen "Sauber" in der Nennliste geführt.

Fotoquelle: Sauber


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