Im Hafengebiet von Valencia wird seit 2008 Formel 1 gefahren

Formel 1 2010

— 23.06.2010

Monte Carlo einmal anders: Bienvenido a Valencia!

Vorschau: Zum dritten Mal gastiert die Formel 1 auf dem Stadtkurs in Valencia, der nicht ganz an das "Original" in Monte Carlo heranreicht

Die Formel 1 wre nicht die Formel 1, wenn sie nicht immer wieder neues Territorium erobern wrde. Die Globalisierung der Knigsklasse des Motorsports in ihrem heutigen Ausma begann 1999 mit der Aufnahme der hochmodernen Anlage in Sepang (Malaysia) in den Rennkalender. Seit 2008 darf man auch Valencia als Teil dieser Expansion betrachten.

In der spanischen Metropole, die seit der Austragung des prestigetrchtigen Segelwettbewerbs America's Cup im Jahr 2007 ber eine hochmoderne und architektonisch stilsichere Hafengegend verfgt, wird am kommenden Wochenende zum zweiten Mal der Grand Prix von Europa stattfinden. Die Strecke ist hnlich wie jene in Monte Carlo keine permanente Anlage, sondern ein Kurs auf teilweise ffentlichen Straen - ein absolutes Highlight also.

Elf neue Stationen seit 1991

Zwischen 1991 und 2008 wurden nicht weniger als elf Stationen neu in den Kalender aufgenommen: Barcelona, Magny-Cours (erstmals 1991), Donington (1993), Aida (1994), Melbourne (1996), Sepang (1999), Manama, Shanghai (2004), Istanbul (2005), Valencia und Singapur (2008). Hinzu kommen noch bereits wieder beendete Intermezzos auf alten Strecken, die fr die Formel 1 modernisiert wurden: Kyalami (1993), Spielberg (1997) und Indianapolis (2000) - und natrlich Fuji (2007).

Die meisten neuen Grand-Prix-Kurse wurden vom Aachener Hermann Tilke gebaut, der als inoffizieller Formel-1-Architekt gilt. Die Strecke in Valencia fhrt durch das Hafengelnde. Die erste Idee entstand 2005, doch erst im August 2007 konnte Tilkes 15-kpfige Projektgruppe das endgltige Layout zu Papier bringen. Dazwischen hatten Bernie Ecclestone, FIA-Rennleiter Charlie Whiting und Tilke immer wieder den Ort des Geschehens inspiziert.

Hobbyrennfahrer Tilke musste in seine Planungen auch mit einbeziehen, wie man die vom Veranstalter erwarteten 110.000 Zuschauer zur Rennstrecke bringt und von dort wieder weg. So entstand auf 150 Hektar Grund ein 5,440 Kilometer langer Kurs mit 25 Kurven, vier Passagen jenseits von 300 km/h, fnf Kurven im Bereich zwischen 90 und 100 km/h, fnf berholmglichkeiten und insgesamt 40.700 Quadratmeter Sturzraum.

Formel 1 fhrt ber eine Brcke

Zwei Drittel der Bahn fhren am Wasser vorbei. Spektakulr sind die Startkurve mit 290 km/h und die Fahrt ber eine Schwenkbrcke an der Hafeneinfahrt. "Hier war das Problem, keinen Absatz in die Strae einzubauen. Formel-1-Autos haben ja kaum Bodenfreiheit", erklrte Tilke bei der Einweihung des Valencia-Street-Circuit, wie er offiziell bezeichnet wird. Die Hchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 315 km/h.

Von den 25 Kurven fhren zwlf nach links und 13 nach rechts. "Da wird es fr die Fahrer hart, die Konzentration zu bewahren und eine perfekte Runde hinzubekommen, vor allem im Qualifying", wei Williams-Technikchef Sam Michael. Und auch sein Kollege von BMW, Beat Zehnder, urteilt: "Ein unglaublich anspruchsvoller Kurs. Hier gewinnen die Fahrer, die ein groes Herz haben."

Doch dieses Urteil musste nach der Premierenveranstaltung im Jahr 2008 revidiert werden: Die Strecke am Hafen von Valencia kommt optisch bei weitem nicht so spektakulr daher wie seine "groen Brder" in Monte Carlo und Singapur und bietet auch fahrerisch weniger Challenge als im Vorfeld angenommen. Das liegt auch daran, dass die Auslaufzonen fr einen Stadtkurs ungewhnlich grozgig ausgelegt wurden.

hnlichkeiten mit Melbourne

In der Tat hat Valencia mit dem langsamen Kurvengeschlngel von Monte Carlo nur wenig gemein: Der Volllastanteil liegt bei 59 statt 42 Prozent, die lngste Volllastpassage (zwischen den Kurven zehn und zwlf) dauert nicht weniger als 13 statt acht Sekunden und die Fahrbahn ist zwischen zwlf und 14 Meter breit. Kurzum: "Von der Charakteristik her ist es Melbourne sehr hnlich", analysiert 'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer.

"Valencia ist kein typischer Stadtkurs", so der in Spanien lebende Ex-Formel-1-Pilot. "Wir fahren um das Hafenbecken und haben sehr schnelle Passagen, gute berholmglichkeiten und stellenweise auch groe Auslaufzonen. Das ist vllig ungewhnlich, wenn es um einen Stadtkurs geht. Das ist eine neue Generation von Stadtkurs, wo man nicht nur ber bestehende Straen fhrt, sondern man hat dort extra Straen dafr gebaut. Das ist fast ein permanenter Kurs, aber in der Stadt."

Ein Unterschied zu Monte Carlo sind auch die hohen Sicherheitsstandards, denn bei den Hochgeschwindigkeitspassagen wurde fr ausreichend groe Auslaufzonen gesorgt und die langsameren Stellen, wo die Leitplanken direkt neben der Strecke stehen, hat die FIA mit brandneuen TecPro-Barrieren gesichert, die von einer amerikanischen Firma entwickelt wurden - der "Nudeltopf" von Indianapolis lsst gren...

Spagat zwischen zwei Asphaltbeschaffenheiten

Aus Ingenieurssicht gehrt der Asphalt zu den greren Herausforderungen, denn auf dem permanenten Abschnitt der Rennstrecke wurde der Belag frisch aufgetragen, whrend die befahrenen ffentlichen Straen schon etwas abgenutzter sind. Bridgestone bringt die Reifenmischungen Supersoft und Medium nach Valencia, genau wie im Mai in Monte Carlo.

Das Streckenlayout verlangt - hnlich wie zuletzt in Montral - nach einem Setup mit relativ wenig Abtrieb. Es gibt praktisch keine superschnellen Kurven, dafr aber die lange Gegengerade, auf der hohe Topspeeds gefragt sind. Allerdings werden die Teams erst im Laufe der Freitagstrainings die endgltige aerodynamische Abstimmung festlegen, da sie auch die aktuellen Gripverhltnisse bercksichtigen mssen.

Die Teams wissen inzwischen, dass die Strecke hohe Ansprche an das Bremssystem stellt - etwa auf dem Niveau von Bahrain. Mehrfach wird aus Geschwindigkeiten von ber 300 km/h heruntergebremst, so etwa vor den Kurven zwlf und 17, die jeweils in enge Zweite-Gang-Kurven mnden. Diese immensen Verzgerungen werden dem Bremssystem groe Energiemengen aufbrden. Wegen der verstrkten Khlanforderungen drften die Teams in Valencia mit relativ groen Bremsbelftungen arbeiten.

Fahrwerksbalance entscheidend

Wegen der vielen schnellen Richtungswechsel brauchen die Piloten ein gut ausbalanciertes Auto, das schnell und przise auf Lenkbefehle anspricht. Das alleine sprche fr eine steif abgestimmte vordere Aufhngung, doch wie immer muss die Vorderachse auch weich genug sein, um guten mechanischen Grip in den langsamen Kehren zu gewhrleisten. An einigen stellen knnen die Fahrer die Curbs in ihre Ideallinie mit einbeziehen, vor allem am Kurvenausgang.

Doch bevor der umjubelte Lokalmatador Fernando Alonso und Co. nicht die ersten Trainingsrunden gedreht haben, lsst sich nur schlecht abschtzen, wie sich das berfahren der Randsteine auf die Abstimmung auswirkt. Wichtig ist eine hohe Bremsstabilitt, besonders am Ende der langen Geraden. Es gilt, trotz der starken Verzgerung kein Rad zu blockieren, denn der Raum fr Fehler ist im mediterranen Betonkanal denkbar gering.

Fr die V8-Triebwerke bedeutet Valencia einen stndigen Wechsel von Gasgeben und Bremsen. Der Schlssel zu guten Rundenzeiten liegt daher nicht in hoher Spitzenleistung, sondern in kraftvollem Drehmoment zum Beschleunigen aus den langsamen Passagen. Damit die Piloten mglichst frh aufs Gas steigen knnen, ist zudem eine perfekte Balance des Autos erforderlich, damit beim Gasgeben am Kurvenausgang kein zeitraubendes Untersteuern eintritt.

Informationen zur Stadt Valencia

Mit knapp ber 800.000 Einwohnern (1,8 Millionen im Groraum Valencia) ist Valencia die drittgrte Stadt Spaniens und gleichzeitig die Hauptstadt der gleichnamigen Region Valencia. Die Metropole liegt rund 320 Kilometer sdstlich von Madrid an der Mndung des Turia zum Mittelmeer und ist unter anderem als Herkunft des Reisgerichts Paella und des alkoholischen Sektgetrnks Agua de Valencia bekannt, eine Mischung aus Sekt, Orangensaft und anderen Zutaten.

Gegrndet wurde Valencia bereits im Jahr 138 vor Christus; etwa 100 Jahre spter wurde die Stadt zur rmischen Kolonie. Jahrhundertelang kmpften in der Folge Christen und Muslime um die Herrschaft, ehe Jakob I. von Aragonien im Jahr 1238 endgltig fr die Christen die Kontrolle bernahm. 1936 und 1937 war Valencia whrend des Brgerkriegs sogar Regierungssitz. Unter der Belagerung von Francos Armee litt die Metropole jedoch sehr.

Zu den bedeutendsten Sehenswrdigkeiten zhlt zum Beispiel die Seidenbrse (Lonja de la Seda), die zwischen 1482 und 1533 unter der Leitung des Steinmetzmeisters Pere Compte erbaut wurde und als eines der bedeutendsten Gebude der profanen Gotik in Europa gilt. Der gesamte Komplex mit bebauten und unbebauten Zonen ist ber 2.000 Quadratmeter gro. Seit 1996 zhlt die Seidenbrse zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Berhmte Kathedrale

Der Bau der Kathedrale von Valencia begann im Jahre 1262 auf den Grundmauern einer alten Moschee. Auffllig sind die Puerta de los Apstoles aus dem 14. Jahrhundert, die Puerta del Palau, das lteste Portal der Kathedrale, romanisch mit Einflssen aus dem Mudjar, und die Puerta Barroca. Sehenswert auch der emblematische, an die Kathedrale angebaute, gotische Torre del Miguelete aus dem 14. Jahrhundert, der als eines der Wahrzeichen der Stadt gilt.

Zudem wird in der Kathedrale von Valencia in einer Seitenkapelle ein Kelch aus Achat als Reliquie aufbewahrt, der von den Glubigen als Heiliger Gral verehrt wird. Er knnte auch Ursprung der Sage um den Heiligen Gral sein. Experten datieren den mrserfrmigen Steinbecher in das erste Jahrhundert vor Christus. Und jeden Donnerstag tagt das Wassergericht, ein einzigartiges ffentliches Verfahren, bei dem Streitigkeiten unter den Bauern des Umlandes geschlichtet werden.

Ein weiteres Muss fr jeden Valencia-Touristen ist die moderne Ciudad de las Artes y de las Ciencias, die Stadt der Knste und der Wissenschaften, die unter anderem auch schon von Formel-1-Teams fr Prsentationsveranstaltungen genutzt wurde. Sie ist im ehemaligen Flussbett des Turia gelegen und umfasst eine extravagante Oper, das grte Aquarium Europas, das Museum der Wissenschaften, ein 3D-Kino und einen Botanischen Garten.

Hochburg fr erstklassigen Fuball

Den Sportfans ist Valencia vermutlich vor allem durch die beiden Fuballvereine Valencia CF und Levante UD ein Begriff. Valencia CF zhlt zu den Topadressen im europischen Fuball und war schon sechsmal nationaler Meister, siebenmal nationaler Cupsieger, einmal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger und dreimal UEFA-Cup-Champion. Gespielt wird im gut 50.000 Zuschauer fassenden Mestalla-Stadion.

Motorsportlich gesehen hat Valencia in der Formel 1 sogar Tradition: Der Circuit Ricardo Tormo vor den Toren der Stadt ist eine der beliebtesten Teststrecken und den Teams daher bestens vertraut. Allerdings hat der enge und kurvenreiche Kurs mit der neuen Grand-Prix-Strecke am Hafen nichts gemein. Namenspate Ricardo Tormo war ein erfolgreicher spanischer Motorradrennfahrer, der 1998 an Leukmie gestorben ist.

Zum vierten Mal zwei Grands Prix in Spanien

Die Formel 1 gastiert 2009 brigens nicht unter dem Banner des Spanien-Grand-Prix in Valencia, sondern das Rennen wird als insgesamt 19. Europa-Grand-Prix ausgetragen. Bisher fand der Grand Prix von Europa zweimal in Brands Hatch statt, zwlfmal auf dem Nrburgring, einmal in Donington, zweimal in Jerez und zweimal in Valencia. Dass zweimal in einer Saison in Spanien gefahren wird (Barcelona und Valencia), gibt es zum vierten Mal nach 1994, 1997 (Barcelona und Jerez), 2008 und 2009.

Auf spanischem Boden wird 2010 zum insgesamt 44. Mal gefahren. Den Auftakt machte Pedralbes (1951 bis 1954), gefolgt von Jarama (1968 bis 1981), dem Montjuich-Park (1969 bis 1975), Jerez (1986 bis 1997) und Barcelona (seit 1991). An und fr sich war der Zweiradsport auf der Iberischen Halbinsel immer wesentlich populrer als die Formel 1, seit Fernando Alonsos groen Erfolgen ist Spanien aber zur enthusiastischen Vierradnation geworden.

Das sagt Robert Kubica ber die Strecke:

"Fr mich ist Valencia wegen der Mischung aus Stadtrennstrecke und modernem Grand-Prix-Kurs sehr interessant. Ich fahre sehr gerne dort, wei aber, dass nicht viele meiner Kollegen diese Einschtzung teilen."

"In puncto Setup hnelt Valencia der Strecke in Montral, denn auch hier kommt es vor allem auf Bremsstabilitt und Traktion an. Es gibt sehr viele langsame Kurven, deshalb spielen Aerodynamik und Abtrieb eine nicht allzu groe Rolle. Dennoch kommt der aerodynamischen Effizienz eine groe Bedeutung zu, denn gleich viermal pro Runde dringen wir bis in sehr hohe Geschwindigkeitsbereiche vor. Der Streckenbelag ist ziemlich eben und es gibt grozgig dimensionierte Auslaufzonen. Nach meinem Geschmack drfte es ruhig weniger Platz und mehr Bodenwellen geben - dann wre es mehr wie auf einem traditionellen Straenkurs."

"Bei der ersten Biegung handelt es sich nicht um eine richtige Kurve - du kannst den Knick absolut voll nehmen. Beim Anbremsen von Turn zwei wird die Strecke kurz vor dem Scheitelpunkt ziemlich eng, hier musst du die Linie exakt treffen. Bei der Einfahrt in diese Ecke kannst du viel Zeit gutmachen. Whrend der Startphase bietet sich hier vielleicht die Mglichkeit, ein oder zwei Gegner auszubremsen."

"Die Kurven neun und zehn liegen zu Beginn und am Ende der berhmten Brckenpassage. Als wir 2008 erstmals in Valencia fuhren, klaffte zwischen Strecke und Brcke eine ziemlich groe Lcke, das gab immer einen ordentlichen Schlag. Dies fhrte zu Bedenken, dass die Reifen Schaden nehmen knnten. Als Fahrer sprst du davon letztlich aber nicht viel. Es gibt einige lange Geraden, die in enge Kurven mnden - wie die Haarnadel in Turn 17. Hier knnen sich berholmglichkeiten bieten. Wenn der vor dir Fahrende aber keinen Fehler macht, gestaltet sich das Passieren insgesamt aber sehr schwierig. Weil es sich nicht um eine permanente Rennstrecke handelt, ist es abseits der Ideallinie sehr rutschig, was das berholen zustzlich erschwert."

"Meine absolute Lieblingspassage befindet sich im letzten Abschnitt der Runde. Hier musst du die Kurve zurck auf die Start-Ziel-Gerade anbremsen und gleichzeitig einlenken. Dabei blockieren hufig die Vorderrder. Auerdem setzt der Wagen hier manchmal auch auf."

Zeitraffer:

2009:
Zum ersten Mal seit 2004 gewinnt Rubens Barrichello wieder einen Grand Prix. "Das war ganz wie in alten Zeiten, Rubens", strahlt Teamchef Ross Brawn daraufhin. Der Brawn-Pilot startet nur als Dritter hinter dem McLaren-Duo Hamilton/Kovalainen in den Grand Prix, kommt aber jeweils einige Runden spter zum Boxenstopp und geht dadurch beim letzten Service in Fhrung - auch, weil McLaren bei Hamiltons Stopp patzt. Hinter Barrichello und Lewis Hamilton wird Kimi Rikknen (Ferrari) Dritter, gefolgt von Heikki Kovalainen und Nico Rosberg (Williams). WM-Leader Jenson Button steckt im Verkehr fest und kann das Potenzial seines Autos nicht nutzen, belegt nur Rang sieben. Noch schlechter luft es fr Red Bull: Sebastian Vettel scheidet mit Renault-Motorschaden aus, Mark Webber sammelt als Neunter keine Punkte - eine Vorentscheidung in der Weltmeisterschaft!

2008:
Beim Premierenrennen am Hafen krnt sich Felipe Massa zum "Streetfighter" von Valencia: Der Ferrari-Pilot gewinnt den wenig ereignisreichen und mit weniger als 100.000 Zuschauern nicht ausverkauften Grand Prix vor dem spteren Weltmeister Lewis Hamilton auf McLaren. Dritter wird Robert Kubica (BMW). Fr die kurioseste Szene des Tages sorgt Kimi Rikknen: Der Massa-Teamkollege fhrt an der Box seinen Tankmann krankenhausreif nieder und wird dafr nur drei Runden spter in Form eines Motorschadens "bestraft". Insgesamt sehen 17 von 20 gestarteten Autos die Zielflagge. Nicht darunter: Fernando Alonso (Renault). Der umjubelte Lokalmatador scheidet gleich zu Beginn nach einer Kollision mit Kazuki Nakajima (Williams) unverschuldet aus.

Fotoquelle: FOM


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