Adrian Sutil fühlte sich trotz verpasster erster Einheit gleich von Beginn an wohl

Formel 1 2010

— 25.06.2010

Force India: Fortschritte mit dem F-Schacht

Sutil durfte zwar nur in einer Einheit fahren, dennoch war der Deutsche von Anfang an bei der Musik und zeigte sich am Ende des Tages zufrieden

Das Force-India-Team erlebte erneut einen positiven Auftakt. Adrian Sutil erzielte am Freitag mit 0,737 Sekunden Rückstand die achtschnellste Zeit und schaffte damit den Sprung in die Top 10. Teamkollege Vitantonio Liuzzi hatte 1,104 Sekunden Rückstand zu verzeichnen und wurde Zwölfter. Im Freien Training am Vormittag fuhr Paul di Resta in Sutils Auto. Der Ersatzfahrer des Teams belegte mit 2,262 Sekunden Rückstand Position 16.

"Ich fuhr nur im zweiten Training, aber es lief heute gut, nach Plan", so Sutil. "Ich war von Anfang an mit der Balance glücklich, und ich habe sie während der Einheit nicht allzu sehr verändert. Der umschaltbare Heckflügel funktioniert nun sehr gut, und er macht einen wirklichen Unterschied aus."

"Die Geschwindigkeit auf dem Longrun war auch gut, alles in allem gab es keine wirklichen Probleme. Das war ein ziemlich entspannter Tag. Zu diesem Zeitpunkt können wir nicht exakt vorhersagen, was morgen passieren wird, aber auf Basis unserer heutigen Geschwindigkeit denke ich, dass wir stark sind. Ich hoffe, dass wir dieselben Positionen haben können, welche wir in Montréal hatten, oder in der Nähe. Der dritte Qualifying-Durchgang ist auf Basis dessen, was wir im Training gesehen haben, definitiv möglich."

"Es war für uns ein ganz guter Freitag", so Liuzzi. "Ich habe die erste Einheiten verwendet, um die Strecke zu lernen. Es ist ein ziemlich seltsamer Kurs, der es nicht allzu viele Kurven gibt, aber er ist ziemlich technisch und die Randsteine sind etwas seltsam, da man eine sehr präzise Linie finden muss."

"Das Auto reagiert gut auf Veränderungen, und wir scheinen mit wenig Benzin ziemlich konkurrenzfähig zu sein. Wir verfügen auch über ein paar gute Informationen über den F-Duct, und er arbeitet besser als in der Türkei. Wir müssen lediglich ein paar kleine Schritte machen, um die Balance anzupassen, aber wir gehen in die richtige Richtung und ich denke, dass wir uns für den morgigen Tag ein wenig verbessern können."

"Es hat sich gut angefühlt, nach einer Weile des Zuschauens aus der Garage wieder zurück im Auto zu sein", so di Resta. "Valencia war für mich wieder eine komplett neue Strecke, aber es war relativ einfach sie zu lernen, da es nicht so viele Kurven gibt. Es geht geradeaus, dann lenkt man ein."

"Die Haftung war zu Beginn sehr niedrig, und die Strecke war sehr staubig, aus diesem Grund haben die Reifen schnell Graining gezeigt, was bestimmt auch einigen anderen Fahrern so gegangen ist. Ich konnte dennoch ziemlich schnell auf Geschwindigkeit kommen, und habe das Programm abgeschlossen, das wir uns vorgenommen hatten."

"Wir haben unser normales Programm abgeschlossen und verschiedene Themen abgearbeitet", so Chefingenieur Dominic Harlow. "Während der Einheiten verbesserte sich die Strecke beträchtlich, und alles in allem sind wir zufrieden mit der Art und Weise, wie das Auto am Ende des Nachmittags Leistung gezeigt hat."

"Es sieht danach aus, als würde es weiterhin warm bleiben, und wir müssen nun die weitere Entwicklung der Bedingungen und Reifen während der Veranstaltung beobachten, um am Sonntag das bestmögliche Ergebnis zu erzielen."

Fotoquelle: xpb.cc


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