Adrian Sutil hat nach dem Qualifying-Rückschlag noch lange nicht aufgegeben

Formel 1 2010

— 26.06.2010

Lange Gesichter bei Force India

Nachdem es am Morgen für den indischen Rennstall noch nach einem viel versprechenden Qualifying aussah, folgte im Zeitenfahren ein herber Rückschlag

Für Force India sah es danach aus, als könne man einmal mehr mit beiden Autos in die Top 10 fahren, und das locker. Doch im Zeitenfahren am Samstagnachmittag folgte für das Team ein herber Rückschlag. Adrian Sutil qualifizierte sich in Valencia auf Position 13, eine Position vor Teamkollege Vitantonio Liuzzi

"Heute Morgen hat sich das Auto wirklich gut angefühlt", so Sutil. "Ich konnte sowohl auf dem harten als auch auf dem weichen Reifen Druck machen. Dies zeigte sich an den Zeiten, die ich fahren konnte. Im zweiten Qualifying-Durchgang hatte ich eine saubere Runde, aber die Haftung schien einfach nicht vorhanden zu sein."

"Die ganze Einheit über war es so schwierig, und wir konnten die Reifen nicht zum Arbeiten bekommen. Das war ein so großer Unterschied im Vergleich zur Einheit am Morgen. Das ist natürlich sehr enttäuschend, da wir hier sehr stark aussahen, und wir im Vergleich zum Morgen nicht viel verändert haben."

"Ich konzentriere mich nun auf das Rennen. Wir hatten hier im vergangenen Jahr eine gute Veranstaltung, und wie wir in Montréal sahen, ist unsere Geschwindigkeit im Rennen sehr stark. Es gibt also immer Möglichkeiten, um Positionen gutzumachen."

"Heute Morgen waren wir wirklich schnell, und es begann im ersten Qualifying-Durchgang für uns auch nicht allzu schlecht", so Liuzzi. "Wir waren also sehr positiv gestimmt, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Aber es wurde am Nachmittag sehr heiß, vielleicht sieben oder acht Grad heißer als im Freien Training am Morgen. Und das schien auf die Reifen eine große Auswirkung zu haben."

"Sowohl Adrian als auch ich hatten große Probleme mit den weichen Reifen, im zweiten Qualifying-Durchgang eine Menge Untersteuern. Das ist wirklich schade, denn sowohl gestern als auch heute Morgen sahen wir sehr konkurrenzfähig aus und hatten auf mehr gehofft."

"Aber wir geben nicht auf, denn es gibt im Rennen so viele Möglichkeiten. Man schaue sich nur einmal Montréal an, als wir am Start den Unfalls hatten, jedoch bis zum Ende kämpften und immer noch zwei Punkte holten."

"Es ist ein enttäuschender Tag", so Teamchef Vijay Mallya. "Denn wir haben am Morgen wahre Geschwindigkeit gezeigt, und konnten dies am Nachmittag nicht umsetzen. Daran werden wir heute Abend arbeiten, Morgen schlagen wir im Rennen stärker zurück."

"Wir haben hier zuvor eine gute Geschwindigkeit gezeigt, und tatsächlich starteten wir im vergangenen Jahr von den Plätzen zwölf und 16 und kamen auf den Positionen zehn und zwölf im Rennen ins Ziel. Es gibt also nach wie vor Möglichkeiten."

Fotoquelle: xpb.cc


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