Der Stein des Anstoßes: Fernando Alonso bleibt hinter dem Safety-Car

Formel 1 2010

— 29.06.2010

Alonso: Manipulationsvorwürfe bleiben unbestraft

Fernando Alonso muss keine Bestrafung der FIA fürchten, obwohl er den Rennkommissaren in Valencia Manipulation unterstellt hat

"Das ist eine Schande für die Fans, die gekommen sind, um ein manipuliertes Rennen zu sehen." Fernando Alonso fand nach dem Großen Preis von Europa drastische Worte für das, was sich am Sonntagnachmittag in Valencia abgespielt hatte. Zur Erinnerung: Alonso lag an dritter Stelle, als er nach seinem Boxenstopp während der Safety-Car-Phase in Valencia wieder auf die Strecke ging.

Doch während Lewis Hamilton das Safety-Car überholte, dafür eine Durchfahrstrafe kassierte und trotzdem Zweiter wurde, beendete der Ferrari-Pilot den Grand Prix nur als Neunter. "Normalerweise wäre ich Neunter geworden und Hamilton Achter", so Alonso hinterher, der die in seinen Augen zu lasche Bestrafung Hamiltons als "Skandal" bezeichnete.

Angesichts solch harscher Töne könnte man erwarten, dass die FIA den zweimaligen Weltmeister zur Räson rufen und vielleicht sogar eine Bestrafung wegen der Unterstellungen, der Weltverband bevorzuge Hamilton, aussprechen. Doch offensichtlich sieht die FIA Alonso dessen Wortwahl nach, denn ein Sprecher des Verbandes betont: "Wir werden nicht tätig werden."

Fotoquelle: xpb.cc


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