Gegen Ferrari und McLaren: Red Bull will auch in Silverstone die Nase vorn haben

Formel 1 2010

— 29.06.2010

Red Bull auf der Jagd nach McLaren

Bei Red Bull ist die Freude nach dem Sieg von Sebastian Vettel groß, ebenso aber auch die Erleichterung nach dem heftigen Crash von Mark Webber

Nach einer deutlichen Dominanz und viel Pech zu Beginn der Saison folgte ein Sieg in Malaysia. Auf seinen zweiten Erfolg musste Sebastian Vettel anschließend lange warten. Erst am vergangenen Wochenende in Valencia schaffte es der Heppenheimer wieder ganz nach oben auf das Treppchen. Entsprechend groß war die Freude, gleichzeitig aber auch die Erleichterung darüber, dass Mark Webber bei einem brutalen Unfall unverletzt blieb.

"Valencia liegt unserem Auto eigentlich gar nicht so recht. Umso schöner, dass wir gewinnen konnten", freut sich Vettel, der nach einer Durchfahrtsstrafe von Verfolger Lewis Hamilton die letzten Runden halbwegs gemütlich fahren konnte. Vettel ist nur nur noch zwölf Punkte hinter dem Gesamtleader zurück. In Silverstone soll die Jagd weitergehen: "Man kann das gar nicht toppen. Wir hoffen nun einfach, dass wir in zwei Wochen wieder ganz oben stehen können."

"Ich bin okay", gibt Mark Webber nach seiner heftigen Flugeinlage Entwarnung. Der Australier musste wegen des Crashs mit Heikki Kovalainen seine erste Nullrunde der Saison hinnehmen. "Klar, ich habe natürlich Punkte eingebüßt. Aber das macht mir wirklich weniger Sorgen. Wichtiger ist mir natürlich, dass es mir gut geht", meint der zweifache Saisonsieger, der in der Gesamtwertung auf Rang vier zurückfiel.

"Das Chassis meint es gut mit mir", sagt Webber mit einem Lächeln. "Erst ermöglichte es mir die Siege in Barcelona und Monaco, nun hat es mich vor schweren Verletzungen bewahrt. Ich geselle mich nun also zu allen anderen Fahrern, die in diesem Jahr schon eine Nullrunde hatten. Ich bleibe dennoch guter Dinge. Die Weltmeisterschaft ist hart umkämpft. Weiter geht's!"

Das Team blickt bereits voraus. In Silverstone erwartet man harte Gegenwehr durch McLaren. Die britischen Silberpfeile sollen beim Heimspiel mit einem neuen Heck noch schneller werden. "Natürlich sind wir alle erst einmal sehr froh, dass es Mark gut geht", fasst Teamchef Christian Horner zusammen. Webber hatte seine gute Position im Rennen nach einem miesen Start schnell verloren. "Vielleicht hätten wir sogar einen Doppelsieg holen können", meint Horner.

"Sebastian hatte zuletzt häufig Pech. Umso schöner ist es, wenn er sich nun so präsentierten kann", erklärt der Teamboss. Entschlossen fügt er hinzu: "Jetzt kommt unser Heimrennen. Es wird toll sein, denn es kommen sehr viele Teammitglieder, die sonst nicht zu den Rennen kommen. Unser Auto wird bestimmt gut dabei sein." Silverstone wird von der Red-Bull-Mannschaft als Heimspiel gesehen. Zwar fährt man mit österreichischer Rennlizenz, aber das Team ist im englischen Milton Keynes beheimatet.

Fotoquelle: xpb.cc


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