Laut Martin Brundle konnte Lewis Hamilton nichts für Ferraris Pech

Formel 1 2010

— 29.06.2010

Brundle: Hamilton hat Ferrari nicht geschadet

Aus Martin Brundles Sicht hat Fernando Alonso nach dem Rennen in Valencia in seiner Verärgerung überreagiert

Neben Mark Webbers spektakulären Unfall war es für viele Beobachter das Thema des Rennwochenendes in Valencia: Lewis Hamilton überholt in einer Safety-Car-Phase das Medical-Car und wird dafür erst 13 Runden später mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Ferrari-Pilot Fernando Alonso unterstellte daraufhin der Rennleitung, sie habe den Grand Prix von Europa manipuliert, denn Hamilton habe durch die aus seiner Sicht zu späte Bestrafung gar keinen Nachteil gehabt.

Laut Ex-Rennfahrer Martin Brundle entbehren diese Vorwürfe allerdings jeglicher Grundlage. "Alonsos Emotionen haben seinen gesunden Menschenverstand überlagert", schreibt der frühere McLaren-Pilot in seiner 'BBC'-Kolumne. Hamilton habe durch sein Manöver Ferrari schließlich nicht geschadet. Stattdessen könnten die Italiener genauso gut auf Rennsieger Sebastian Vettel sauer sein.

"Es war bloß Schicksal und Zufall, wo das Safety-Car herauskommen würde", so Brunde weiter. Es sei eben sehr schwierig, das Herausfahren des Safety-Cars immer richtig zu timen. Brundle vermutet ohnehin andere Gründe für Alonsos Erregung: "Es war seiner Laune sicher nicht zuträglich, als der Ferrari-getriebene Kamui Kobayashi auf frischen Reifen ihn in der vorletzten Runde überholt hatte."

Fotoquelle: xpb.cc


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